Sitzungstermine in der Samtgemeinde Grasleben

SG Grasleben - Schulausschuss 2016 - 2021

Donnerstag, 29. Oktober 2020 , 17:00 Uhr


TOP 1 Eröffnung der Sitzung

Protokoll:

Ausschussvorsitzende Koch eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden.

 
TOP 2 Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit

Protokoll:

Ausschussvorsitzende Koch stellt die ordnungsgemäße und fristgerechte Ladung zur Sitzung fest.

Ratsmitglied Bartsch vertritt Ratsmitglied Werner. Die Beschlussfähigkeit wird festgestellt.

Frau Jacobs fehlt.

 
TOP 3 Feststellung der Tagesordnung und der dazu vorliegenden Anträge

Beschluss:

Die Tagesordnung wird mit 12 Punkten festgestellt.

Abstimmungsergebnis: Einstimmig.



Protokoll:

Auf Nachfrage von Ausschussvorsitzender Koch werden keine Änderungswünsche geäußert.

 
TOP 4 Genehmigung des Protokolls der 4. Sitzung vom 24.10.2019

Beschluss:

Das Protokoll Nr. 4 vom 24.10.2019 wird genehmigt.

Abstimmungsergebnis: Einstimmig bei 1 Enthaltung.



Protokoll:

Ausschussvorsitzende Koch erkundigt sich, ob es Nachfragen oder Änderungswünsche zum Protokoll der letzten Sitzung gibt. Dies ist nicht der Fall.


TOP 5 Bericht der Schulleitung

Protokoll:

Frau Kromp berichtet, dass zurzeit 135 Schüler die Grundschule Grasleben besuchen. Es gibt in diesem Schuljahr wieder zwei erste Klassen, in die 20 bzw. 19 Kinder gehen. Die Eltern, deren Kinder das sechste Lebensjahr bis zum 30.09. eines Jahres vollenden, können sich bis zum Mai dieses Jahres entscheiden, ob ihr Kind eingeschult werden soll oder nicht. Es handelt sich hier um den sogenannten "Flexierlass", der den Eltern ermöglicht, mit einem einfachen bekanntgegebenden Schreiben ihr Kind ein Jahr später einzuschulen. Von der Möglichkeit haben zu diesem Schuljahr 6 Eltern Gebrauch gemacht.

SGB Janze erscheint zur Sitzung.

Im kommenden Schuljahr sind 48 Kinder angemeldet, sodass zurzeit von einer sicheren Bildung von zwei Klassen ausgegangen werden kann. Die Schülerzahlen steigen kontinuierlich.

Auf Nachfrage erklärt Frau Kromp, dass Kinder aus Sachsen-Anhalt nicht in Niedersachsen beschult werden können.

Von den Kindern, die im letzten Schuljahr die Grundschule Grasleben verlassen haben, sind 7 Kinder auf die IGS gegangen, 2 auf die OBS Velpke, 2 auf die Lademann Realschule Helmstedt, 3 auf das Gymnasium am Bötschenberg in Helmstedt, 13 auf das Gymnasium Julianum in Helmstedt und 2 an die Eichendorffschule in Wolfsburg.

Zurzeit werden 10 Kinder inklusiv beschult. 4 Kinder haben einen Förderbedarf Lernen, 3 Kinder haben den Förderbedarf soziale und emotionale Entwicklung, 2 Kinder haben den Förderbedarf soziale und emotionale Entwicklung sowie Lernen und ein Kind hat den Förderbedarf körperlich-motorische Entwicklung.

Auf Nachfrage erklärt Frau Kromp, dass es zurzeit 4 Schulbegleitpersonen an der Grundschule gibt, da diese nur für Kinder mit sozial-emotionalen Entwicklungsstörungen genehmigt werden. Schulbegleitungen sind momentan sehr schwierig zu finden. Ein Kind, ein sogenannter  "Systemsprenger", welches im letzten Schuljahr die Grundschule Grasleben besucht hat, konnte hier nicht weiter beschult werden. Auf Grund der schwierigen Situation besucht das Kind jetzt die spezialisierte Lotte-Lemke-Schule in Braunschweig, wo es gut aufgehoben zu sein scheint.  

Des Weiteren führt Frau Kromp aus, dass viele der regelmäßig stattfindenden Projekte wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden können. Zum Teil liegt das auch daran, dass möglichst wenige Personen von außen in die Schule kommen sollen. Auch die Kooperation des VfL Wolfsburg mit der Fußball AG, für die es wiederum in diesem Halbjahr eine Zusage gab, musste leider abgesagt werden. Stattfinden werden die Projekttage in den Klassen, z. B. das Weihnachtsbasteln.

Zum Thema Corona berichtet Frau Kromp weiterhin, dass der Unterricht nach dem "Lockdown" im Frühjahr vor den Sommerferien eingeschränkt wieder aufgenommen werden konnte und im neuen Schuljahr mit den erforderlichen Hygienemaßnahmen alle Klassen wieder regelmäßig im Schulgebäude beschult wurden. Das lag vor allem daran, dass das Schulgebäude unterschiedliche Betretungsmöglichkeiten bietet. Die Klassenräume sind groß genug und konnten so zunächst den halben Gruppen ausreichend Platz bieten. Der vorgeschriebene Abstand von 1,5 Metern konnte eingehalten werden. Zudem sind alle Lehrkräfte, die einer Risikogruppe angehören, trotzdem zum Dienst erschienen. Das große Glück der Grundschule Grasleben war, dass der Hort mit in die Notbetreuung eingestiegen ist. Wäre das nicht so gewesen, hätte die Schule mit dem Kollegium mehr Notgruppen bilden müssen und es hätte weniger Unterricht stattfinden können. Nach der Devise: Notbetreuung geht vor Unterricht. Die wichtigsten Unterrichtsinhalte konnten alle behandelt werden. Dazu ist zum Umgang mit der Krise in der Schule ein Corona-Kompensationskonzept entwickelt worden, das sich an die Vorgaben des Kultusministeriums hält.

Auf Nachfrage teilt Frau Kromp mit, dass in der Grundschule Grasleben nicht das klassische Homeschooling durchgeführt wurde, da dies mit Grundschülern einfach noch nicht möglich ist. Die Eltern wurden telefonisch informiert und Unterrichtsmaterialien wurden postalisch versandt. Es gab auch Telefonate mit den Kindern selber, die später alle ganz glücklich waren, als die Schule wieder beginnen konnte.

Das Lernen im Szenario B hat mit den 2. - 4. Klassen ganz gut geklappt. Für die 1. Klassen ist dieser Unterricht sehr schwer. Die Schüler der 1. Klassen konnten auch erst kurz vor Beginn der Sommerferien die Schule wieder aktiv besuchen und holen immer noch im Zusatzunterricht die Defizite auf.

Es hat sich herausgestellt, dass der aktive Besuch der Schule für die Kinder sehr wichtig ist. Im Schulgebäude in Grasleben bestehen sehr gute Möglichkeiten, alle Hygienemaßnahmen bestmöglich umzusetzen: Es gibt viele Eingänge und viel Platz auf dem Schulhof, um Abstände auch unter verschiedenen Gruppen einzuhalten, die Feuertreppen mit den zusätzlichen Türen der 2. Rettungswege sind äußerst hilfreich und in den Klassenräumen sind die Fenster so beschaffen, dass man sehr gut lüften kann.

Die Schüler selber haben sich sehr schnell an die neuen AHA-Regeln gewöhnt und wenden sie wie selbstverständlich an. Problematisch ist jedoch die Situation in zum Teil überfüllten Schulbussen.

Nach den Sommerferien gab es eine Unterteilung der Jahrgänge in sogenannte "Kohorten": Ein Jahrgang ist eine Kohorte. Es gibt versetzte Pausen und dabei auch versetzte Aufenthaltsorte.

Auf Nachfrage, wie in den Pausen z. B. bei Regenwetter verfahren wird, teilt Frau Kromp mit, dass die Kinder sich dann unter den verschiedenen Vordächern aufhalten können und wenn das Wetter noch schlechter wird, werden andere Lösungen gefunden werden.

Falls der Unterricht wieder in Szenario B wechseln muss, würden die Schüler täglich zwischen zu Hause und Schule wechseln. Vor den Sommerferien wurde im 2- bzw. 3-Tage Rhythmus gewechselt. Dies erscheint aber im Nachhinein nicht mehr sinnvoll, hauptsächlich in Bezug auf die 1. Klassen.

Die Eltern haben die Situation gut getragen. Frau Stabrey ergänzt, dass sie im Hort den Eindruck gewonnen hat, dass die Eltern ihren Kindern mehr zutrauen und diese selbständiger werden.

Auf Nachfrage kann Frau Kromp berichten, dass sowohl die Schnuppertage der zukünftigen Schulkinder als auch Elternabende und Elternsprechtage durchgeführt wurden. Die Schnuppertage wurden auf den Nachmittag verlegt und in kleinen Gruppen mit den Kindergartenkindern durchgeführt. Die Elternabende wurden in der Pausenhalle mit der Wahrung größtmöglicher Abstände durchgeführt. Es wurde ein Sitzplan geschrieben, um die Kontakte komplett nachvollziehen zu können. Elternsprechtage werden an mehreren Tagen durchgeführt oder telefonisch.

Die Ausschussmitglieder möchten wissen, ob die derzeitige Baustelle eine Beeinträchtigung des Schulweges mit sich bringt. Frau Kromp berichtet, dass aufgrund der Baustelle die Bushaltestelle nur von einem Bus angefahren wird, der seine Fahrstrecke extra geändert hat. Tatsächlich ist hierdurch der Bus allerdings noch voller, was eine Abstandeinhaltung im Bus nicht möglich macht. Für den Schulweg zu Fuß kann Frau Kromp berichten, dass eher die Eltern unvernünftig sind und nicht die Kinder. Um den kürzesten Weg zur Schule nehmen zu können, sind einige Eltern dabei beobachtet worden, wie sie die Warnbaken beiseite geräumt haben, damit ihre Kinder über den Baustellenbereich gehen konnten. Ein kleiner Umweg zur Schule scheint unzumutbar für einige Eltern zu sein. Dafür riskieren sie eher die Gesundheit ihrer Kinder und stellen sich selbst nicht als Vorbild dar.  

 
TOP 6 Einwohnerfragestunde

Protokoll:

Es sind keine Einwohner anwesend.

 
TOP 7 Haushaltsplanung 2021; Schulbudget und Investitionen 2021 sowie Investitionsplanung 2022 bis 2024 der Grundschule Grasleben

Beschluss:

Der Schulausschuss der Samtgemeinde Grasleben empfiehlt dem Samtgemeinderat

a) das Schulbudget 2021 im Ergebnishaushalt in Höhe von 29.700 €

b) die geplanten Auszahlungen für Investitionen im Jahr 2021 in Höhe von 10.000 €

im Rahmen der Beschlussfassung über die Haushaltssatzung 2021 zu beschließen. Die Investitionsplanung für die Jahre 2022 bis 204 wird zustimmend zur Kenntnis genommen.

Abstimmungsergebnis:     Einstimmig



Protokoll:

Ausschussvorsitzende Koch erteilt Frau Poppitz das Wort, die die Haushaltsvorlage Nr. 067/20 erläutert, welche nach Absprache mit der Schulleitung erstellt wurde.

Im Ergebnishaushalt wurden einige Haushaltsansätze geändert. Die Anpassung erfolgte in Anlehnung an die letztjährigen Rechnungsergebnisse, aufgrund von Preisanpassungen oder neuen bzw. geänderten Anforderungen.

In vier Sachkonten des Ergebnishaushalts wurden die Ansätze erhöht. Dies sind das Sachkonto "Erwerb geringwertiger Vermögensgegenstände" um 12.000 € auf 14.500 € zur Anschaffung eines weiteren Klassensatzes Endgeräte. Des Weiteren wurde das Sachkonto "Sonstige Verwaltungs- und Betriebsausgaben" um 500 € auf 1.500 € erhöht. Die Erhöhung ergibt sich durch eine allgemeine Kostensteigerung bzw. eine Bedarfsanpassung. Im Bereich "Datenverarbeitung" musste der Ansatz um 1.000 € auf 4.500 € angehoben werden, da die IT-Betreuung durch die Stadt Helmstedt USt-pflichtig wird. Außerdem wird das Programm STUI als Ersatz für WhatsApp für die Grundschule angeschafft. WhatsApp darf von Lehrern/innen im Schulalltag nicht verwendet werden. Auf Nachfrage von Frau Poppitz erklärt Frau Kromp, dass auch beabsichtigt ist, die Eltern mit Hilfe dieses Programms bei wichtigen Schulangelegenheiten in Kenntnis zu setzen. Um 200 € auf 2.200 € wird das Sachkonto "Post- und Fernmeldegebühren" erhöht, was sich aus einer allgemeinen Kostensteigerung bzw. Bedarfsanpassung ergibt.  

Gekürzt wurden die Haushaltsansätze in drei Sachkonten aufgrund von Anpassungen an die letzten Jahresergebnisse. Es handelt sich um die Sachkonten "Sachmittel" um 500 € auf 2.500 €, "Bürobedarf" um 1.000 € auf 1.500 € und "Unterhaltung des beweglichen Vermögens um 500 € auf 3.000 €.

Komplett gestrichen wurden die Mittel in den Sachkonten "Aus- und Fortbildung" in Höhe von 200 € und "Dienstreisen" in Höhe von 100 €. Die Mittel wurden von den Samtgemeindeangestellten in der Grundschule, dem Hausmeister und der Sekretärin, in der Vergangenheit nie benötigt.

Wie bereits in den vorangegangenen Jahren wird die von der Schulleiterin gewünschte Renovierung, z. B. neuer Anstrich etc., von zwei Klassenzimmern pro Jahr über das Sachkonto "Unterhaltung des Grundstücks und der baulichen Anlagen" durch das Bauamt veranschlagt. Im dortigen Ansatz sind auch Mittel für verschiedene weitere Wartungsarbeiten eingestellt.

Das Gesamtvolumen des Ergebnishaushalts für das Haushaltsjahr 2021 beträgt 29.700 €. 

Das Gesamtvolumen des Finanzhaushalts für das Haushaltsjahr 2021 beträgt 10.000 €.

Für die weitere Digitalisierung des Schulunterrichts ist die Anschaffung eines Smartboards im Wert von 7.000 € geplant. Des Weiteren ist als turnusmäßige Investition für die Neumöblierung eines Klassenraums ein Ansatz von 3.000 € geplant. Dieser regelmäßige Ansatz wurde aufgrund der Preisentwicklung um 500 € erhöht.

Im Finanzhaushalt konnte der Ansatz wieder verringert werden, da die Umsetzung des Digitalpakts Schule zum größten Teil mit den angesetzten Haushaltsmitteln für das Jahr 2020 erfolgen konnten. Die weitere Ausstattung mit neuen Endgeräten sowie der Ersatz und die Unterhaltung der eingesetzten Geräte wird in die künftigen Haushalte eingeplant.

SGB Janze bedankt sich beim Fachbereich Bauen, Frau Poppitz und Herrn von Känel sowie dem IT-Bereich der Stadt Helmstedt und der hiesigen Firma Wiethake für die gute Umsetzung des Digitalpakts Schule. Ausschussvorsitzende Koch schließt sich seinen Ausführungen an.


TOP 8 Sachstand Hort; mündlicher Bericht

Protokoll:

Frau Stabrey berichtet, dass der Hort aufgrund Corona in diesem Jahr schwächer besucht war und sich die Kinderzahlen erst nach den Sommerferien wieder normalisiert hätten. Da die Kinder durch die Pandemie selbständiger geworden sind und z. B. von ihren Eltern mangels Betreuung mal für kurze Zeit allein zu Hause bleiben mussten, gab es nach den Sommerferien ein paar Abmeldungen. Zurzeit besuchen 33 Kinder den Hort. 

Der Hort hatte durch seine rechtliche Zugehörigkeit zu Kindertagesstätten abweichende Anordnungen im Vergleich zur Schule. Dieses ist allerdings positiv zu bewerten, da aus diesem Grund mehr Kinder im Hort betreut werden konnten. Der Hort verfügt über mehrere Betreuungsräume und konnte die Kinder daher in zwei getrennte Gruppen aufteilen.

Die Zusammenarbeit mit der Schule klappt sehr gut und wird auf "dem kleinen Dienstweg" erledigt.

Ausschussvorsitzende Koch geht durch die Aussagen von Frau Kromp und Frau Stabrey davon aus, dass das System Hort in der Samtgemeinde Grasleben besser aufgenommen wird als das System Ganztagsschule.

Frau Stabrey kann dies bejahen, wobei die Hauptgründe für die Eltern in den flexiblen Zeiten, der fehlenden Anmeldeverpflichtung für ein ganzes Jahr und der Ferienbetreuung liegen dürften.

 
TOP 9 Sachstand Digitalpakt Schule; mündlicher Bericht

Protokoll:

Frau Poppitz bemerkt, dass fast alle anderen Tagesordnungspunkte bereits Informationen über den Digitalpakt enthalten haben bzw. noch enthalten werden. Sie erläutert zur Kostenentwicklung, dass die zu erwartenden Fördermittel in Höhe von rd. 58.000 € von der Samtgemeinde auf 100.000 € erhöht worden sind. Die Förderanträge, die für alle Positionen einzeln gestellt werden mussten, sind ordnungsgemäß gestellt worden und die Bewilligungen sind jetzt eingegangen. Die Ausschreibungen für die Einrichtung des WLANS sowie die Anschaffung von Displays, Laptops und IPads sind am 26.10.2020 über die Vergabestelle erfolgt. Leider durften die Ausschreibungen erst nach Erhalt der Förderbescheide erfolgen. Die Submission ist für den 12.11.2020 vorgesehen, sodass die Bestellungen und Lieferungen hoffentlich noch in diesem Jahr erfolgen können. Zur Installation der Displays müssen in den Klassenräumen die Tragepfeiler der grünen Tafeln vorversetzt werden. Ziel ist, die grünen Tafeln zu erhalten, sodass sie vor den an der Wand befestigten 75" Displays hoch und runter bewegt werden können.

Im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms konnten zusätzliche Mittel in Höhe von 4.611 € beantragt werden. Diese Mittel sollen für die Anschaffung von zusätzlichen Laptops genutzt werden und sind laut Ausschreibung vorwiegend zur Ausleihe für Schüler*innen zu nutzen, die sonst im Homeschooling benachteiligt wären, da sie zu Hause keine ausreichende digitale Ausrüstung besitzen.

Weiterhin wurden zusätzlich 5.000 € Fördermittel beantragt. Die Fördermittel, die bisher nicht beantragt worden sind, werden für die registrierten Schulträger im Rahmen der Mehrausstattung zur Verfügung gestellt. Wer letztendlich noch Fördermittel aus der Mehrausstattung und in welcher Höhe erhält, steht noch nicht fest. Sollten wir noch zusätzliche Mittel erhalten, werden diese auch in Laptops investiert.                        

 
TOP 10 Bericht der Verwaltung über wichtige Angelegenheiten

Protokoll:

Frau Poppitz berichtet, dass der Fachbereich Bauen und Ordnung zur Umsetzung des Digitalpakts noch informiert, dass in der Grundschule die Leistungen für die Netzwerkverkabelung bereits in den Herbstferien umgesetzt worden sind. In Summe wurden dazu rd. 2.000 m Datenkabel und rd. 300 m Installationskanäle verlegt. In Teilen konnten vorhandene Installationskanäle der Alarmierungsanlage verwendet werden. Außerdem wurden 27 Datenanschlussdosen und zahlreiche Sammelhalter verbaut. Für die Umsetzung war außerdem die Herstellung von Wanddurchbrüchen und/oder Kernbohrungen erforderlich. Die Kosten für die Herstellung der Netzwerkverkabelung beliefen sich auf rd. 23.000 €.

Die Ausschreibung für die Hardware ist am Montag, 26.10.2020 erfolgt. Die Submission ist für den 12.11.2020 vorgesehen. Am 05.11.2020 wird eine Besprechung mit den IT-Fachleuten der Stadt Helmstedt stattfinden, um die WLAN-Ausleuchtung zu installieren.

Weiterhin gibt es zu berichten, dass die Erneuerung der Heizungsanlage in diesem Jahr planmäßig umgesetzt werden konnte. Der defekte Primärwärmeerzeuger wurde ausgetauscht und durch einen neuen, dem aktuellen Stand der Technik entsprechenden Wärmeerzeuger ersetzt. Außerdem wurde die Anlage zu Wartungszwecken nun mit dem Internet verbunden. Weiterhin wurden in diesem Zuge Leitungswege zur Verringerung der Wärmeverteilungsverluste isoliert. Die Anlage wurde bereits in Betrieb genommen und die Leistungen abgenommen. Derzeit werden die Schlussrechnungen erstellt. Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf rd. 70.000 €, wovon anteilig rd. 7.000 € von der Samtgemeinde Grasleben zu tragen sind. Nach Prüfung erfolgt dann die Abrechnung mit dem Fördergeber (KIP).

Nach ca. einjähriger Bauzeit konnten die energetischen Sanierungsmaßnahmen an der Südseite abgeschlossen werden. Im Zuge dieser Maßnahme wurden die abgängigen Kunststofffenster ausgebaut und durch neue Aluminiumfenster mit Sicherheitsverglasung und elektronisch bedienbaren innenliegenden Folienrollos als Sonnenschutz/Verdunkelung ersetzt. Außerdem haben die Klassenräume im Erdgeschoss eine zusätzliche Außentür (2. Rettungsweg) erhalten. Die Fassaden des Klassentrakts sowie des Verbindungsgangs entlang der Südseite wurden mit einem Wärmedämmverbundsystem ausgestattet und der vorhandenen Farbgestaltung entsprechend dem beschlossenen Farbkonzept angepasst. Auch die Attika erhielt eine Farbauffrischung. Zusätzlich erhielt der Verbindungsgang den Schriftzug "Grundschule Grasleben", ähnlich dem Schriftzug am Haupteingang Friedhofstraße. Die Gesamtkosten betrugen rund 270.000 €. Überwiegend stammen diese Mittel aus dem sogenannten Kommunalinvestitionsprogramm (KIP). Die Samtgemeinde Grasleben trägt lediglich anteilige Kosten in Höhe von rund 30.000 €. 

Wie bei der Südseite sollen auch die abgängigen Kunststofffenster an der Ostseite erneuert werden. Hier soll die gleiche Ausstattung durch den Einbau von Aluminiumfenstern mit Dreifachisolierverglasung und innenliegendem Sonnenschutz erfolgen. Die Herstellung eines Wärmedämmverbundsystems ist an der Ostseite nicht erforderlich, da hier im Rahmen des Konjunkturpakets aus dem Jahr 2009 bereits eine Fassadendämmung angebracht worden ist. Die Planungsleistungen wurden bereits ausgeschrieben, die Angebote werden zurzeit geprüft. Die Umsetzung ist in den Sommerferien 2021 geplant. Für diese Maßnahme stehen 160.000 € zur Verfügung. Insofern die Mittel nicht voll ausgeschöpft werden, erfolgt ggf. die Ausweitung der Maßnahme. Für diese Maßnahme erhält die Samtgemeinde Grasleben ebenfalls eine Förderung durch das Kommunalinvestitionsprogramm (KIP).

Weiterhin wurden die Waschtische in den Funktionsräumen der Grundschule (Jungen-, Mädchen- und Lehrertoiletten) mit Untertischgeräten mit Verbrühschutz ausgestattet.

Aufgrund des Starkregenereignisses in Grasleben am 13.06.2020 kam es zum Wassereintritt im Werkraum und der Bücherei der Grundschule. Dank des schnellen Eingreifens des Schulhausmeisters, Herrn Haas, und einem Betriebshofmitarbeiter der Gemeinde Grasleben, die das eingedrungene Wasser zügig mit Nasssauger und anderen Gerätschaften aufgenommen und entsorgt haben, konnte größerer Schaden abgewendet werden. Hierzu ist die Samtgemeinde Grasleben hinsichtlich der Schadensminderungspflicht auch verpflichtet. Im Nachgang wurde durch eine Trocknungsfirma die Schadenlage geprüft. Dabei wurde festgestellt, dass der mit Holzspänen durchmischte und auf einem Spänebett lagernde Gussasphaltestrich nebst aufgebrachtem Vliesteppich der Bücherei eine Sättigung von rd. 94% aufwies. Der Fußbodenaufbau im Werkraum, bestehend aus einem Verbundestrich mit Fliesenbelag, wies dagegen nur eine geringe Durchfeuchtung auf. Dort konnte die Trocknung durch die Aufstellung von Raumtrocknern erzielt werden. Aufgrund der Ergebnisse der Feuchtemessungen in der Bücherei wurde eine sog. Dämmschichttrocknung durch ein Fachunternehmen veranlasst. Nach Beendigung der Trocknungsarbeiten und Wiederherstellung des Bodenbelags erfolgte eine professionelle Teppichreinigung.

Abschließend verliest Frau Poppitz im Auftrag des Fachbereichs Bauen einen Auszug aller nennenswerten Bau- und Bauunterhaltungsmaßnahmen der letzten Jahre mit einem Gesamtvolumen von rd. 1.9 Mio. € und übermittelt einen Dank für die gute und flexible Zusammenarbeit mit der Grundschulleitung.

Frau Poppitz teilt mit, dass in diesem Jahr aufgrund der Corona-Situation keine Vorlesetage der Bürgermeister/in in der Grundschule und den Kindergärten stattfinden werden. Dies ist in Absprache mit den Kita-Leitungen und Frau Kromp beschlossen worden. Es sollen so wenig Außenstehende wie möglich die Einrichtungen besuchen.

SGB Janze erkundigt sich bei Frau Kromp, ob sie mit den neuen Fenstern an der Südseite zufrieden ist. Frau Kromp berichtet, dass die Jalousien sehr anfällig sind und es sich, ihrer Meinung nach, um nicht besonders stabiles Material handelt. Frau Poppitz wird diese Info an das Bauamt weitergeben.

Ausschussvorsitzende Koch bedankt sich für die ausführliche Zusammenfassung der Bauunterhaltungsmaßnahmen der letzten Jahre und bedankt sich dafür beim Bauamt.

 
TOP 11 Anträge und Anfragen

Protokoll:

Schriftliche Anträge liegen nicht vor und mündliche Anfragen werden nicht gestellt.

 
TOP 12 Schließung der Sitzung

Protokoll:

Ausschussvorsitzende Koch bedankt sich für die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten insbesondere zwischen Schule und Verwaltung. Sie wünscht allen Anwesenden weiterhin beste Gesundheit und schließt um 18:26 Uhr die Sitzung.

 

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