Sitzungstermine in der Samtgemeinde Grasleben

Bau-, Planungs- und Umweltschutzausschuss der SG Grasleben

Donnerstag, 04. Oktober 2007 , 17:00 Uhr


TOP 1 Eröffnung der Sitzung

Beschluss:

Abstimmungsergebnis:         Einstimmig



Protokoll:

Der Ausschussvorsitzende G. Nitschke begrüßt die Anwesenden, eröffnet die Sitzung und stellt die ordnungsgemäße und fristgerechte Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest.

Punkt 9 – Ausschreibung der Arbeiten für den Friedhof Querenhorst- wird von der Tagesordnung abgesetzt.

 
TOP 2 Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der anwesenden Ratsmitglieder

Protokoll:

Siehe TOP 1

 
TOP 3 Feststellung der Beschlussfähigkeit

Protokoll:

Siehe TOP 1

 
TOP 4 Feststellung der Tagesordnung und der dazu vorliegenden Anträge

Protokoll:

Siehe TOP 1

 
TOP 5 Genehmigung der Niederschrift Nr. 3 vom 18.04.2007

Beschluss:

Abstimmungsergebnis:           2 Ja-Stimme, 2 Enthaltungen



Protokoll:

Die Niederschrift wird genehmigt.

 
TOP 6 Begutachtung der an der Friedhofskapelle Querenhorst durchgeführten Maß-nahmen

Protokoll:

Bürgermeister Beckmann erklärt, welche Maßnahmen er durchgeführt hat. Nach der Dachreparatur fehlen noch die Lüftungsschlitze, Wandabschlüsse und die Anbindung der Dachrinne. Die Außenfassade sollte in 2008 noch gestrichen werden, die notwendigen Materialkosten sollten bereitgestellt werden. Der Eingangsbereich sollte für eine bessere Entwässerung mit einem Gefälle versehen werden. Die Blenden auf der Westseite könnten mit Schieferplatten verkleidet werden, um vor Wettereinflüssen besser zu schützen. Die Mauer entlang des Kapelleneinganges sollte mittels einer Reihe Ziegel abgeschlossen werden.

 
TOP 7 Begutachtung der Umgestaltung des Friedhofs Grasleben (Reduzierung von Gesamtflächen und Hecken)

Protokoll:

Herr Nitsche erläutert die durchgeführten Maßnahmen. Die Ausschussmitglieder sprechen sich einstimmig dafür aus, weitere Hecken zu reduzieren. So soll, die im jetzt brachliegenden Teil, wie auch die rechts und links am obersten Eingang befindliche Hecke entfernt werden. Einige Bäume sind in der Brachfläche noch zu pflanzen.

Ratsherr Luckstein bittet, auf einer der nächsten Sitzungen den Friedhof Mariental erneut zu begutachten und sich über den Pflegezustand zu informieren. Dort muss eine Bank gestrichen werden und Erde aufgefahren werden, um Stolperfallen zu verringern.

 
TOP 8 Sanierung der Schulturnhalle

Beschluss:

Abstimmungsergebnis:          Einstimmig



Protokoll:

Herr Stottmeister von der Fa. Wiethake stellt sein Konzept zur Energieeinsparung in der Schulturnhalle dar. Danach ist eine Einsparung von bis zu 60 % möglich. Die Heizungsanlage ist zu groß dimensioniert. Bei einem Austausch ist eine 120 KW –Anlage ausreichend. Wenn die Gebäudehülle saniert werden würde, könnte die Heizleistung halbiert werden. Eine Gas-, Ölbrennwert- oder eine Heizung mit fossilen Brennstoffen kann verwendet werden. Die Warmwasserbereitung kann zumindest in den Sommermonaten mittels Sonnenkollektoren gewährleistet werden.

Anschließend führt Herr Wagner aus, welche Vorstellung er zur Energieeinsparung in der Schulturnhalle hat. Dabei beabsichtigt er, die vorhandene Strahlenheizung weiterhin zu nutzen. Die vorhandenen Heizkörper im Geräteraum sollen durch neue ersetzt werden und die damit freiwerdenden Heizkörper sollten gegen die in der Halle vorhandenen ausgetauscht werden. Der Einbau zusätzlicher Strahlplatten z.B. an der gegenüberliegenden Seite oder im Kopfbereich sollte vorgesehen werden, dabei sind die Unfallverhütungsvorschriften entsprechend zu beachten. Den Austausch der Fenster sieht Herr Wagner als nicht erforderlich an. Lediglich an den Umkleidekabinen und Toilettenräumen sollten einfache Kastenfenster als Kondensatschutz vorgesetzt werden. Von einer Wandisolierung rät Herr Wagner ab, da damit nur die einfallende Sonnenstrahlung zurückgestrahlt wird und genau der gegenteilige Effekt erzielt wird. Ggf. kann eine Dämmung der Hallendecke und der Rohrleitungen vorgesehen werden, um Strahlungsverluste zu minimieren. Die Vorlauftemperatur könnte gesenkt werden. Damit ließe sich insgesamt nach seinen Angaben bei Ausgaben in Höhe von 35.000 bis 40.000 € eine Energieeinsparung von 40-50 % erzielen. Die Warmwasserbereitung kann zu starken Betriebszeiten über Solarnutzung erfolgen, und in weniger genutzten Zeiten über z.B. Gasdurchlauferhitzer erfolgen. Weiterhin gilt es zu beachten, dass im Jahr 2008 die neue Bundesimmissionsschutznovelle zur Festlegung von Feinstaubgrenzwerten in Kraft tritt.

Herr Wagner wird gebeten, die Daten zu diesem Thema nochmals zusammenzustellen, damit diese bewertet und erneut beraten werden können.


TOP 9 Mitteilungen der Verwaltung

Protokoll:

Die Verwaltung schlägt vor, die Grünfläche vor dem Feuerwehrgerätehaus Grasleben umzugestalten. Dort sollen ca. 50% der vorhandenen Kartoffelrosen durch Rasen ersetzt werden.

Herr Engelke wurde telefonisch nach dem Stand der Optimierung der Heizungsanlage der Grundschule befragt. Herr Engelke teilt mit, dass er die noch vorzunehmenden Einstellungen erst vornehmen kann, wenn die Anlage im Normalbetrieb läuft. Dazu benötigt er eine Außentemperatur von max. 3 Grad Celsius. Er hofft, die Einstellungen im November, Dezember vornehmen zu können.

 
TOP 10 Statusbericht der offenen Punkte

Protokoll:

Der Statusbericht der offenen Punkte ist dem Protokoll beigefügt.

 
TOP 11 Behandlung von Anfragen und Anregungen

Protokoll:

Die Beantwortung der Anfrage von Ratsherrn Koch – Umsetzung der EU-Richtlinie „Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden“ ist dem Protokoll beigefügt.

 
TOP 12 Schließung der Sitzung

Protokoll:

Der Ausschussvorsitzende G. Nitschke bedankt sich bei allen Anwesenden für die Teilnahme und schließt die Sitzung.

 

Zur�ck zur �bersicht