Sitzungstermine in der Samtgemeinde Grasleben

Bau-, Planungs- und Umweltschutzausschuss der SG Grasleben

Donnerstag, 29. Januar 2009 , 17:30 Uhr


TOP 1 Eröffnung der Sitzung

Protokoll:

Der Ausschussvorsitzende G. Nitschke begrüßt die Anwesenden, eröffnet die Sitzung und stellt die ordnungsgemäße und fristgerechte Ladung sowie die Beschlussfähigkeit fest.

 
TOP 2 Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der anwesenden Ratsmitglieder

Protokoll:

Siehe TOP 1

 
TOP 3 Feststellung der Beschlussfähigkeit

Protokoll:

Siehe TOP 1

 
TOP 4 Festlegung der Tagesordnung und der dazu vorliegenden Anträge

Beschluss:

Abstimmungsergebnis:                   Einstimmig



Protokoll:

Die Tagesordnung wird festgestellt. Anträge liegen nicht vor.

 
TOP 5 Genehmigung der Niederschrift Nr. 7 vom 08.07.2008

Beschluss:

Abstimmungsergebnis:                   Einstimmig



Protokoll:

Die Niederschrift Nr.8 vom 16.10.2008 wird genehmigt.

 
TOP 6 Umbau Feuerwehrgerätehaus Ahmstorf hier: Vorbereitung der Ausschreibung – Vorstellung der Leistungsbeschrei-bungen

Beschluss:

Abstimmungsergebnis:                   Einstimmig



Protokoll:

Herr Nitsche erläutert die Vorlage. Die Baugenehmigung ist mit einigen Auflagen vom Landkreis Helmstedt erteilt worden. Diese Auflagen sind:

§         Erbringung eines Wärmeschutznachweises
Hier soll zunächst die genaue Anforderung an den Nachweis geklärt werden. Handelt es sich dabei um einen Energieausweis, kann dieser durch den Planer erstellt werden. Für die Erstellung eines umfangreicheren Nachweises müsste ein externer Fachmann beauftragt werden.

§         Die Decke im Erdgeschoss muss in F90 zur Ausführung kommen. Ein Prüfzeugnis ist vorzulegen.

§         Die Treppe weist ein unzulässiges Maß bzgl. der Stufenhöhe / - breite auf. Das Leistungsverzeichnis (LV) wurde bereits entsprechend um zwei Stufen ergänzt bzw. angepasst.

Die einzelnen Punkte des LV werden besprochen:

1.      Gerüstbau
Ratsherr Bartsch stellt den Antrag die Verweildauer des Gerüstes auf 4 Wochen zu beschränken und für eine evtl. länger benötigte Zeitspanne einen Preis pro Verlängerungswoche zu veranschlagen. Nach kurzer Diskussion wird festgestellt, dass damit keine Kostenersparnis erreicht werden würde. Ratsherr Bartsch zieht seinen Antrag zurück.

2.      Zimmererarbeiten
Ratsherr Beckmann und Ratsherr Jaeger werden das Altholz vom alten Dachstuhl abnehmen und entsprechend verwerten. Die Position des LV soll deshalb lauten:
 - Dachstuhl abbauen und seitlich lagern
Es wird angefragt, ob der neue Dachstuhl im Glockenturm integriert ist. Herr Müller erläutert, dass er für diese Position einen Stundenlohn (10 Stunden) zum Nachweis eingesetzt hat.
Weiterhin wird angefragt, ob die vollflächige Bretterschalung aus Nut und Feder gestrichen angeliefert wird. Herr Müller erklärt, dass die Position ergänzt wird und das Holz somit einmal gestrichen (vorbehandelt) geliefert wird, und vor dem Einbau nochmals mit einem Anstrich zu versehen ist. Auch die Balkenköpfe sollen vorher noch gestrichen werden. Dieser 2. Anstrich soll als Alternativposition auch in Eigenleistung der Feuerwehr vorgenommen werden können.

3.      Dachdecker
Der Planer hat einen altschwarz engobierten Tonziegel zur Verwendung vorgeschlagen. Herr Nitsche erklärt, dass im Rahmen der Dorferneuerung meist ein naturroter Tonziegel aufgebracht wird. Diese Art sei zudem kostengünstiger. Die Ausschussmitglieder entscheiden sich mit einer Enthaltung für den Einbau eines naturroten engobierten (leicht glänzenden) Tonziegels. Das LV ist entsprechend zu ändern.
Die Position der Entsorgung der alten Dachziegel soll so im LV belassen werden, da eine Verwertung unwahrscheinlich ist.

4.      Treppenbau
Die Position wurde entsprechend der Vorgaben des Landkreises geändert.

5.      Einbau Sektionaltor
Es gibt keine Bedenken zu diesem Punkt.

6.      Maurerarbeiten
Geplant war, die Abbrucharbeiten für das Tor in Eigenleistung durchzuführen. Da diese Arbeit Zug um Zug in entsprechender Koordination mit dem Einbau des Tores vollzogen werden muss und Sicherheitsbedenken bestehen, soll diese Leistung mit ausgeschrieben werden. Das LV wird entsprechend geändert und  10 h Stundenlohnarbeiten eingefügt.

7.      Heizung / Sanitär
Es wird angefragt, warum im LV Fabrikate aufgeführt sind. Herr Nitsche erläutert, dass auf Empfehlung des Energieberaters Engelke diese Produkte ausgewählt worden sind. Alternativangebote sind durch den Zusatz „oder vergleichbar“ jedoch vergabefähig. Dieser Zusatz ist in der VOB rechtlich zugelassen bzw. vorgeschrieben.

8.      Materiallieferungen Tischlerarbeiten
Die Fenster werden in Eigenleistung eingebaut. Es ist noch mit dem Brandschutzprüfer zu klären, in welchem Fenster der Rauchabzug vorzusehen ist.
Die Lieferung der Fliesen wurde neu mit aufgenommen. Die Rutschfestigkeit ist nach den Vorschriften des GUV noch mit Herrn Müller abzustimmen.

9.      Materiallieferungen Trockenbau
Bei den Trockenbauarbeiten soll Herr Navrath von der Feuerwehr Mariental einbezogen werden, da er sein beruflich vorhandenes Know-how einbringen kann.

10.  Elektroarbeiten
Im Leistungsverzeichnis ist eine Kernbohrung für die Absauganlage aufzunehmen. Herr Nitsche teilt in diesem Zusammenhang mit, dass am 13.02.2009 ein Treffen mit dem Ingenieur, der Verwaltung und Vertretern der Feuerwehr zur Absprache des Ablaufs der Arbeiten stattfindet.

11.  Absauganlage
Der Einbau der Absauganlage ist unstrittig.

12.  Sanierung der Außenfassade
Dieser Punkt ist noch nicht im LV aufgeführt, da er gesondert beraten werden sollte. Herr Müller erläutert, die seiner Meinung nach preisgünstigste Variante. So soll nach Aufbringung einer Dämmschicht, ein Riemchen geklebt und gedübelt werden. Die Arbeiten könnten auch in Eigenleistung durchgeführt werden, wobei ein Ansatz von 120 Arbeitsstunden (im Vergleich zu einer Firma) dabei sicher nicht ausreichen wird. Es wird empfohlen, die Sanierung der Außenfassade auszuschreiben. Eine entsprechende Vorlage soll im kommenden Samtgemeindeausschuss beraten werden.

Abschließend wird noch darum gebeten, in die Vorbemerkungen der Leistungsverzeichnisse eine Bemerkung aufzunehmen, dass das Gerüst bauseits gestellt wird.

Der Bau-, Planungs- und Umweltschutzausschuss empfiehlt, die vorgestellten Leistungen mit den zu den einzelnen Punkten vorgetragenen Ergänzungen auszuschreiben.


TOP 7 Sanierung der Schulturnhalle hier: Dämmung der Hallendecke

Protokoll:

Herr Nitsche erläutert die Vorlage und erklärt, dass das Ingenieurbüro Witt die Statik des Gebäudes berechnet hat und diese ausreichend für das Vorhaben ist. Nach der Kostenschätzung des Ingenieurs liegen die Kosten bei ca. 19.000 €.

Die Ausschussmitglieder möchten aufgrund der im Vergleich zu einer frühren Schätzung verdoppelten Kosten, die Gesamtkalkulation für das Gebäude nochmals überprüfen. In Anbetracht der evtl. Zuschussmöglichkeiten des „Konjunkturpaketes 2“ könnte sogar über einen Neubau wiederum nachgedacht werden. Ein Nutzungskonzept mit der Lappwaldhalle sollte erneut in Betracht gezogen werden.

Ein Grundsatzbeschluss ist zu fassen. Der Punkt muss erneut in den Fraktionen beraten werden und geht ohne eine Empfehlung in die Sitzung des Samtgemeindeausschusses.


TOP 8 Mitteilungen der Verwaltung

Protokoll:

Seitens der Verwaltung liegen keine Mitteilungen vor.

 
TOP 9 Statusbericht der offenen Punkte

Protokoll:

Der Bericht ist der Anlage beigefügt.

 
TOP 10 Behandlung von Anfragen und Anregungen

Protokoll:

Anfragen und Anregungen liegen nicht vor.

 
TOP 11 Schließung der Sitzung

Protokoll:

Der Ausschussvorsitzende bedankt sich bei allen Anwesenden für die Teilnahme und schließt die Sitzung.

 

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