Sitzungstermine in der Samtgemeinde Grasleben

Schulausschuss der SG Grasleben

Donnerstag, 07. Dezember 2006 , 17:00 Uhr


TOP 1 Wahl des/der stellvertretenden Ausschussvorsitzenden

Beschluss:

Abstimmungsergebnis:       Einstimmig bei einer Stimmenthaltung



Protokoll:

Zur Stellvertreterin des Ausschussvorsitzenden wird Ratsfrau Bartsch vorgeschlagen.

 
TOP 2 Bericht des Schulleiters

Protokoll:

Rektor Eicke berichtet über folgende Veranstaltungen, Aktivitäten und Neuerungen:

a)      Ende des Schuljahres 2005/2006 fand die 125-Jahrfeier der Grundschule Grasleben statt. Es wurde ein großes Fest mit Umzug durch das Dorf veranstaltet.

b)      Bericht über die Projektwoche

c)      Bericht über die Umsetzung der neuen Kernregularien, d.h. Umsetzung der neuen Lehrpläne, Anpassung an den Bildungsstandard, Erarbeitung neuer Förderkonzepte für lernschwächere Kinder

d)      Bericht darüber, das ab der ersten Klasse ab dem Schuljahr 2006/2007 über jeden Schüler eine Art Dokumentation geführt werden muss, was sehr verwaltungsaufwendig ist, sich aber für lernschwächere Kinder, besonders bei der späteren Beurteilung für die weiterführenden Schulen als Hilfe auszahlt.

e)      in den 3. Klassen war eine Ärztin aus Hannover zu Gast, welche mit den Kindern die Themen Krebs und Krebsvorsorge sowie gesunde Lebensweisen behandelt hat

f)        Es wird verstärkt in dem Fach Deutsch auf richtiges Sprechen und richtiges Zuhören geachtet (Forderung der Wirtschaft = Schwerpunkt Sprache).

Zum Schluss lädt Herr Eicke die Ausschussmitglieder ein, doch einmal an einem Vormittag in der Schule vorbei zu schauen, damit jeder für sich einen Einblick in den Schulalltag bekommt.

 
TOP 3 Schulhaushalt 2007

Beschluss:

Beschlussempfehlungen:

1.) Der Schulausschuss empfiehlt, ab dem Haushaltsjahr 2007 sämtliche Ausgabehaushaltstellen des Unterabschnittes 2100 in das Budget mit einzuschließen, mit Ausnahme der Haushaltsstelle 540100 (Bewirtschaftung Wohnungen Schule).

2.) Der Schulausschuss empfiehlt, eine Einzelsumme in Höhe von 3.000,00 € im Vermögenshaushalt zu veranschlagen.

Abstimmungsergebnis:       Einstimmig



Protokoll:

Rektor Eicke erläutert, das die Gesamtkonferenz das ab 2006 gesenkte Budget in Höhe von 10.000,00 € wieder so beschlossen hat.

Herr Bäsecke erläutert auch die Verwaltungsvorlage und macht den Vorschlag, dass alle Ausgaben des Unterabschnittes in das Budget mit eingeschlossen werden sollten. Dieses würde für die Schule einen neuen Anreiz geben, vielleicht doch noch hier und da Einsparmöglichkeiten zu entwickeln, um für kommende Ausgaben Gelder anzusparen.

Nach kurzer Diskussion erklärt Ratsherr Gläser, dass dieser Versuch aus der Not heraus gestartet werden sollte, jedoch mit den Auflagen, das

a)      die Schule alle zwei Monate von der Verwaltung eine „Trendmeldung“ über den Stand ihrer Haushaltsmittel bekommt

b)      einzelne Positionen, wie z.B. die Wohnungen, ausgeklammert werden

c)      bei „Nichtgelingen“ wieder das ursprüngliche Budget mit den ursprünglichen Haushaltsstellen eingesetzt wird

d)      die Schule prozentual an den Einsparungen beteiligt wird, um Anschaffungen im Vermögenshaushalt zu tätigen.

Rektor Eicke findet diesen Vorschlag gut und ist auch der Meinung, das es einen Versuch wert ist. Herr Bäsecke gibt noch bekannt, dass das Budget im Haushaltsjahr 2007 um 2.500,00 € bei der Haushaltstelle 210.520 erhöht werden muss, da der Elektro-Check notwendig ist.

Es folgt eine angeregte Diskussion über die darüber hinaus beantragten Haushaltsmittel (s. die Punkte Nr. 1 – 4 in der Verwaltungsvorlage). Über die Notwendigkeit der Punkte Nr. 1 und 2 (PC für Sekretariat und Schultafel) ist man sich schnell einig. Zu dem Punkt Nr. 4 (Teppichboden) merkt Herr Bäsecke an, dass man den Teppich bei der Firma Bauermeister in Bahrdorf bestellen sollte und die Verlegung könnte in Eigenregie geschehen. Diese Vorgehensweise würde eine Ersparnis von ca. 500,00 € bringen. Er macht deutlich, dass es sich bei den Punkten Nr. 1 – 4 um Ausgaben handelt, die dem Vermögenshaushalt zugeordnet werden müssten, und dieser wird aus Krediten finanziert. Es wird sich darauf geeinigt, dass es sinnvoll wäre, eine Einzelsumme in Höhe von 3.000,00 € im Vermögenshaushalt zu veranschlagen und die Schule selber darüber entscheidet, was sie als dringlich empfindet und größere „Wünsche“ müssten notfalls zurück gestellt und durch Einsparungen getätigt werden.


TOP 4 Ganztagsgrundschule

Beschluss:

Nach eingehender Diskussion einigt sich der Ausschuss darauf:

1.)               Besichtigung der Grundschule in Gr. Twülpstedt im 1. Quartal 2007

2.)               Erstellung eines Konzeptes „Ganztagsgrundschule“

3.)               öffentliche Informationsveranstaltung

Abstimmungsergebnis:       Einstimmig



Protokoll:

Ratsherr Gläser erläutert kurz den Punkt Nr. 3 der Niederschrift vom 27. April 2006, wo bereits über das Thema diskutiert wurde. Er macht deutlich, dass den Eltern viel mehr Informationen gegeben werden müssen. Da es mit der Grundschule in Gr. Twülpstedt bereits eine Ganztagsgrundschule in der Nähe gibt, wird sich darauf geeinigt, diese im 1. Quartal 2007 zu besuchen, um sich ein Bild zu machen, was eine Ganztagsgrundschule kann und will.

Rektor Eicke sieht das Problem, das es schwierig sein wird, die vielen Mitwirkenden, die so eine Ganztagsgrundschule benötigt, in ein Boot zu bekommen und das auch er, zeitlich gesehen, nicht so sehr hinter dieser Schulform stehen kann. Des weiteren merkt er an, dass die Vereine, speziell natürlich der TSV Grasleben durch die Kooperation mit der Grundschule, bereits schon vieles für die Schüler und Schülerinnen anbieten. Auch in der Schule selbst gäbe es bereits etliche Arbeitsgruppen.

Auf die Anfrage von Ratsherr Gläser teilt Rektor Eicke mit, das zur Zeit 181 Kinder in die Grundschule Grasleben gehen, jedoch ab dem Schuljahr 2007/2008 die Schülerzahl auf unter 170 Kinder zurück gehen wird. Eine Anlage über die Geburten- und Schülerzahlenentwicklung ist dem Protokoll beigefügt


TOP 5 Mitteilungen und Anfragen

Protokoll:

a)Herr Bäsecke gibt bekannt, das der Verwaltung das Rundschreiben Nr. 216/2006 vom

NSGB vorliegt. Es geht darin speziell um den Naturschutz. Das Rundschreiben ist dem Protokoll als Anlage beigefügt.

 

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