Sitzungstermine in der Samtgemeinde Grasleben

Schulausschuss der SG Grasleben

Montag, 28. September 2009 , 17:00 Uhr


TOP 1 Eröffnung der Sitzung

Protokoll:

Der Ausschussvorsitzende Gläser eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden. Er wünscht der neuen Schulleiterin Frau Wolf alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft.

 
TOP 2 Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der anwesenden Ratsmitglieder

Protokoll:

Er stellt die ordnungsgemäße und fristgerechte Ladung zur Sitzung fest.

 
TOP 3 Feststellung der Beschlussfähigkeit

Protokoll:

Es sind alle Ausschussmitglieder anwesend und somit ist die Beschlussfähigkeit gegeben.

 
TOP 4 Feststellung der Tagesordnung und der dazu vorliegenden Anträge

Protokoll:

Die Tagesordnung wird einstimmig festgestellt.

 
TOP 5 Genehmigung der Niederschrift Nr. 6 vom 05.03.2009

Beschluss:

Abstimmungsergebnis:       Einstimmig mit einer Enthaltung



Protokoll:

Die Niederschrift Nr. 6 vom 05.03.2009 wird genehmigt.

 
TOP 6 Mitteilungen der Verwaltung

Protokoll:

Samtgemeindebürgermeister Bäsecke hat keine Mitteilungen zu machen.

 
TOP 7 Bericht der Schulleiterin

Protokoll:

Rektorin Wolf berichtet über bereits gelaufene Projekte in der Grundschule Grasleben:

  1. Die Einschulung fand im August statt.
  2. Das Gesundheitsamt war für zwei Tage in der Schule, um den Kindern zu zeigen, wie man richtig die Zähne putzt. Dieses findet jedes Jahr statt.
  3. Die vierten Klassen haben an einem Mittelalterprojekt in Magdeburg teilgenommen.
  4. Der Fotograf und ein Glasbläser waren in der Schule.
  5. Die Feueralarmübung wurde durchgeführt.
  6. Das Projekt Klasse 2000 findet weiterhin statt.

Rektorin Wolf berichtet über geplante Vorhaben der Grundschule Grasleben:

  1. Eine neue Anwärterin kommt zum 01.11.2009 sowie Praktikanten.
  2. Besuch des Wolfsburger Theaters mit der Vorstellung „Pinocchio“
  3. Die Weihnachtsfeier findet am 21.12.2009 statt.
  4. Es soll ein Projekt Musik stattfinden und im Jahr 2010 ein Projekt Zirkus.
  5. Die Zusammenarbeit mit den vier Kindergärten im Rahmen des Brückenjahres findet statt. Das erste Treffen soll am 01.10.2009 sein.
  6. Die Faschingsfeier wird wieder durchgeführt.
  7. Es findet ein Lesenachmittag und eine Lesewoche statt.

Die Schulinspektion wurde bisher immer noch nicht durchgeführt. Ratsvorsitzender Gläser fragt an, was man unter dem Projekt Klasse 2000 versteht. Rektorin Wolf führt aus, dass es sich dabei um ein Gesundheits- und Präventionsprojekt handelt. Die Kinder sollen ihren Körper kennenlernen, wie der Blutkreislauf funktioniert, wie sie richtig atmen und ihren Körper wahrnehmen. Es kommen Mitarbeiter zum Unterrichten in die Schule und zum Teil wird der Unterricht im Sachunterricht fortgesetzt. Die Eltern müssen das Projekt zum einen selber finanzieren und zum anderen wird das Projekt von Spenden finanziert. Wie z.B. das Klasse 2000 Brot bei Bäckerei Hesse, die Apotheke beteiligt sich ebenfalls und noch weitere Geschäfte. Das Projekt wird seit ca. 4-5 Jahren durchgeführt.

Für das Projekt soll Werbung im Graslebener Boten geschaltet werden. Einen Artikel mit Foto stellt Rektorin Wolf mit Ratsherrn Luckstein zusammen.

 
TOP 8 Haushalt 2010 / Mittelanmeldung der Grundschule Grasleben

Protokoll:

Der Haushaltsplan 2010 bleibt wie im Jahr 2009, erklärt Rektorin Wolf. Folgende Maßnahmen sollen noch zusätzlich mit eingeplant werden:

1.      PC für Frau Schein, da Sie seit 17 Jahren ihren Computer hat. Es soll ein Laptop mit Docking Station angeschafft werden, damit Frau Schein auch von zu Hause arbeiten kann.

2.      Reinigungsmaterial: Seit ca. drei Wochen gibt es in der Schule Papierspender in allen Klassenräumen, da die hygienischer sind als Handtücher.

3.      REK: Dabei geht es um Kinder, die Schwierigkeiten beim Lernen haben und evtl. länger in der Grundschule bleiben müssen. Dafür wird besonderes Lernmaterial benötigt.

4.      10 Fahrräder sollen für die Übungen zur Fahrradprüfung angeschafft werden, da viele Kinder mit ihren eigenen Fahrrädern nach Grasleben fahren müssen. Damit soll vermieden werden, dass die 4-Klässler 2 Wochen vor der Prüfung die Fahrräder schon mitbringen müssen und man so auch über einen längeren Zeitraum üben kann. Die Fahrräder sollen aus dem Haushalt rausgenommen werden und aus dem Budget der Schule bezahlt werden, wo rund 8.000 € zur Verfügung stehen.

Der Brennofen soll ebenfalls aus dem Budget bezahlt werden. Der Brennofen ist im Vermögenshaushalt 2009 eingeplant, erklärt SGB Bäsecke. Für die Beschaffung des Brennofens bezuschusst die VHS einen Betrag von ca. 300-400 €. Der Ofen soll aus dem Budget beschafft werden, da das Budget für die Doppik aufgebraucht werden muss. Der Zuschuss von der VHS soll aber trotzdem angefordert werden. Rektorin Wolf fügt dazu, dass dafür 15 neue Toiletten angeschafft werden sollen, da die jetzigen schon über 40 Jahre alt sind und über keine Brillen verfügen.

Ratsherr Luckstein fragt an, ob man den Laptop für Frau Schein über den Vertrag mit der Kosynus laufen lassen kann, den die Samtgemeindeverwaltung abgeschlossen hat. Ob es möglich ist, soll zur nächsten SGA Sitzung mitgeteilt werden. Ratsfrau Bartsch merkt an, dass das Budget eigentlich für die Gestaltung der Pausenhalle genutzt werden sollte. Herr Nitsche erklärt, dass wegen der Unfallverhütungsvorschriften eine Burg nicht gebaut werden konnte, dafür wurden dann die Wände verschönert. Vorsitzender Gläser erklärt, dass der Brennofen im Haushalt beschlossen wurde und er es nicht gut findet, wenn die 8.000 € jetzt für etwas anderes verplant werden. Der Brennofen kann aus dem Vermögenshaushalt beschafft werden und der Zuschuss von der VHS kann dem Budget zugeführt werden. Für die Beschaffung des Brennofens liegt ein Beschluss des Samtgemeinderates vor. Rektorin Wolf merkt an, dass sie nur möchte, dass der Ofen schnellstmöglich beschafft wird. SGB Bäsecke erklärt, dass aus dem Budget z.B. auch schon die Beschattungen der PC-Räume angeschafft wurden. Bei dem Budget handelt es sich eigentlich um das Geld der Samtgemeinde von den Vorjahren. Einsparungen sind eigentlich zum jetzigen Zeitpunkt nicht rechtmäßig. Wenn der Ofen aus dem Budget beschafft wird, werden im Gegenzug die Sanitäranlagen erneuert. Ratsherr Martini fragt an, ob die Sitzung zur Beratung kurz unterbrochen werden soll. Dies wird abgelehnt. Der Brennofen und die Fahrräder würden zusammen ca. 5.000 € kosten, erklärt SGB Bäsecke. Somit würde das Budget einen Restbestand von 3.000 € aufweisen.

Der PC, das REK und die Sanierung der 15 Toiletten werden im Vermögenshaushalt eingeplant und das Reinigungsetat im Verwaltungshaushalt. Rektorin Wolf merkt an, dass Herr Teuber z.T. selber Reinigungsmaterial anschafft, da ihm von der Samtgemeinde gesagt wird, dass keine Mittel mehr zur Verfügung stehen, obwohl es Sachen des täglichen Bedarfs sind. Ratsherr Martini erklärt, dass wenn in dem Bereich keine Mittel mehr vorhanden sind, man diese von einer anderen Stelle nehmen kann oder überplanmäßige Ausgaben veranschlagen kann. Bessere Qualität der Reinigungsmittel hält natürlich länger und ist wirtschaftlicher. Die Verwaltung soll sich mit den Reinigungskräften in Verbindung setzen, welche Reinigungsmittel zukünftig beschafft werden sollen.

Es gibt eine Firma in der Samtgemeinde Velpke, die Fahrräder zu günstigen Preisen zusammenbasteln, erklärt Vorsitzender Gläser. Somit hilft man der Firma und spart zusätzlich. So würde man evtl. für den gleichen Preis mehr Fahrräder bekommen. Rektorin Wolf erklärt, dass sich Herr Lohrengel um die Angelegenheit kümmert und sie ihm das ausrichten wird. Es sollen 10 Fahrräder für Schulen vom ADAC jeweils für 170 € angeschafft werden. Vorsitzender Gläser gibt zu Protokoll, dass der Punkt als behandelt angesehen werden soll und der Punkt über die Fraktionen in den SGA gehen soll. Der Ausschuss nimmt dies zur Kenntnis und gibt keine Empfehlung ab. Des Weiteren müsste der Ausschuss häufiger tagen und selber mal in der Schule nachfragen, ob die Maßnahmen durchgeführt wurden.

 
TOP 9 Bericht über die Baumaßnahmen in der Grundschule und der Schulturnhalle im Rahmen des Konjunkturpaketes II

Protokoll:

Herr Nitsche erklärt, dass mehrere Anträge im Rahmen des Konjunkturpaketes II gestellt wurden. Er erklärt den als Anlage beigefügten Vermerk.

Zu Punkt 1.2.: In Trockenbauweise

Zu Punkt 1.3.: Es soll von außen gedämmt werden, da es von innen nur schwer möglich ist, aufgrund der Einbauschränke und der Heizungen etc.. Die Fassade soll dann mit einem Putz versehen werden. Die farbliche Gestaltung wird noch mit der Schule abgesprochen.

Alternativ zu dem Putz wäre noch die Klinkerverblendung mit Riemen. Die Differenz zwischen beiden Varianten beträgt ca. 19.000 €. Demnach wäre der Putz kostengünstiger. Die Maßnahme wurde bereits ausgeschrieben und wird dem SGA zur Vergabe vorgelegt. Beginn der Maßnahme wird vsl. der 05.10.2009 sein.

Zu Punkt 2.: Die Akustikdecken im Altbau werden zu 90% finanziert. Da erst im Jahr 2010 mit der Maßnahme begonnen wird, müssen die Mittel in 2010 aus dem Vermögenshaushalt übertragen werden. Ebenso muss der Zuwendungsantrag bis Ende 2010 verlängert werden.

Rektorin Wolf liest eine Anfrage von Herrn G. Nitschke vor. Man sollte noch mal über die Klinker sprechen und versuchen von innen zu dämmen, um das optische Bild der Schule beizubehalten. Vorsitzender Gläser erklärt, dass das Thema im SGA besprochen wurde und es auf das Gleiche heraus kommt, ob man nun von innen oder von außen dämmt und ob man Putz oder Klinker verwendet. Das Gesamtvolumen von 186.000 € darf nicht überschritten werden und die Klinker sind teurer als der Putz und durch den Putz erhält man ein einheitliches Bild, merkt SGB Bäsecke an. Bisher beträgt das Ausschreibungsvolumen 160.000 €, fügt Herr Nitsche an. Ratsfrau Bartsch gibt zu Bedenken, dass durch den Putz auch Folgekosten entstehen, da man immer wieder überstreichen muss. Rektorin Wolf findet die Dämmung von außen sowie den Putz gut. So können die Wände bunt gestrichen werden, evtl. noch mit einem Schriftzug versehen werden und dienen somit als Blickfang.

Um 17.50 Uhr wird die Sitzung unterbrochen um sich das Gebäude vom Schulhof aus anzusehen. Die Sitzung wird um 18.00 Uhr wieder aufgenommen.

SGB Bäsecke führt aus, dass z.zt. alle drei Schulseiten unterschiedliche Wände haben. Durch den Putz kann ein einheitliches Bild geschaffen werden, da zwei Wände sowieso verputzt werden. Vorsitzender Gläser bittet darum, vor Beginn der Arbeiten ein Konzept zu erstellen, wie die Wand farblich gestaltet werden soll. Es soll eine Grundfarbe und ca. 3-4 Farben verwendet werden und der Schriftzug kommt im Nachhinein. Ratsherr Martini gibt zu Bedenken, dass der Putz einer zu großen Belastung ausgesetzt wird, da die Kinder dort mit dem Ball gegen spielen und fragt an, ob es etwas stabileres/robusteres gibt. Herr Nitsche erklärt, dass die Schule in Helmstedt in der Friedrichstraße auch mit Putz versehen ist und schlägt vor, Herrn Kuhn als Planer zur nächsten SGA-Sitzung einzuladen.

Rektorin Wolf merkt an, dass man an den unteren Teil der Wand Tafeln anbringen könnte, wo die Kinder malen können und dann evtl. nicht mehr mit dem Ball dagegen spielen. Die Gestaltung der Schule soll im Schulelternrat ebenfalls beraten werden.

Zu Punkt 3: Ratsherr Martini fragt an, ob man das Brauchwasser über die Solaranlage laufen lassen kann und nur wenn dies nicht ausreicht die Heizung mit benutzt und im Sommer komplett ausschaltet. Herr Nitsche erklärt, dass die Heizung nur bei Bedarf angeht und um den Boiler aufzuheizen. SGB Bäsecke merkt an, dass die Halle sechs Mal die Woche belegt ist und durch die Schule und die Vereine komplett ausgelastet ist. Ratsherr Luckstein fragt an, wo die Schule und die Vereine während der Schließung der Halle Sport machen können, da es draußen noch zu kalt ist. Es wird alles in die Lappwaldhalle verlegt und der Stundenplan wurde dementsprechend angepasst.

 
TOP 10 Behandlungen von Anfragen und Anregungen

Protokoll:

Rektorin Wolf merkt an, dass in der Schule eine Alarmübung stattgefunden hat und in einem Ernstfall das System nicht ausreicht, da Herr Teuber den Alarm mit einem Alarmhorn ausführt. Sobald das Brandschutzgutachten vorliegt, muss über ein anderes Alarmsystem nachgedacht werden. Am Besten wäre ein System mit Lautsprecher, da damit auch der Amokalarm umgesetzt werden kann. Des Weiteren wurden im Rahmen des Konjunkturpaketes II „Medienprojekt“ die PCs günstiger beschafft als geplant. Es wären noch 1.000 € über, ob man die evtl. noch zur Verfügung hat. Herr Nitsche verneint dies, da es um die Anzahl der beantragten PCs geht und das Restgeld demnach verfällt.

Ratsherr Luckstein fragt an, wie viele PCs noch gebraucht werden. Rektorin Wolf führt aus, dass 12 Flachbildschirme bereits angeschafft wurden, es aber 20 Plätze gibt und demnach noch acht Bildschirme fehlen würden. SGB Bäsecke erklärt, dass sich der Betrag auf 5.600 €, pro Schüler 35,- €, belief und man nicht absehen konnte, dass die Bildschirme günstiger geworden sind.

Vorsitzender Gläser fragt an, wie viele Schüler zurzeit die Schule besuchen. Rektorin Wolf führt aus, dass 156 Schüler in die Grundschule gehen, mit einer fallenden Tendenz. Im Jahr 2010 werden nur zwei neue Klassen eingeschult.

 
TOP 11 Schließung der Sitzung

Protokoll:

Der Ausschussvorsitzende, Herr Gläser, schließt um 18.15 Uhr die Sitzung.

 

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