Sitzungstermine in der Samtgemeinde Grasleben

Rat der Gemeinde Rennau

Donnerstag, 04. September 2008 , 20:00 Uhr


TOP 1 Eröffnung der Sitzung

Protokoll:

Bürgermeister Minkley begrüßt die Anwesenden, insbesondere die zahlreich erschienen Zuhörer. Er freut sich über das rege Interesse und eröffnet die Sitzung.

 
TOP 2 Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der anwesenden Ratsmitglieder

Protokoll:

Bürgermeister Minkley stellt die ordnungsgemäße und fristgerechte Ladung zur Sitzung sowie die Anwesenheit der Ratsmitglieder fest.

 
TOP 3 Feststellung der Beschlussfähigkeit

Protokoll:

Bürgermeister Minkley stellt fest, dass der Gemeinderat beschlussfähig ist.

 
TOP 4 Feststellung der Tagesordnung und der dazu vorliegenden Anträge

Protokoll:

Die Tagesordnung wird mit 10 Tagesordnungspunkten festgestellt.

 
TOP 5 Genehmigung der Niederschrift Nr. 8 der öffentlichen Sitzung vom 22.07.2008

Beschluss:

Die Niederschrift Nr. 8 vom 22.07.2008 wird mit den o.g. Änderungen genehmigt.

ABSTIMMUNGSERGEBNIS:   7 Ja-Stimmen und eine Stimmenthaltung



Protokoll:

Zu TOP 8, S. 3 / 3 Abs. „Ratsherr Gläser.... genutzt wird“ erkundigt sich Ratsherr Wunsch, ob die von Ratsherrn Gläser gestellte Frage hinsichtlich der Sportplatzbelegung ernst gemeint war. Einem Vorstandsmitglied müsse die Auslastung bekannt sein.

Ratsherr Gläser entgegnet, dass die Frage für das Protokoll gestellt wurde, um zu verdeutlichen, dass der Sportplatz gut genutzt wird. Seine Intention war, zu bekräftigen, dass die Ausgaben gerechtfertigt sind.

Zur Anwesenheit: Ratsherr Wunsch fehlt entschuldigt.

Zu TOP 10, S. 3 / 3 Abs. „Ratsherr Michel...entstehen könnte“ bittet Ratsherr Michel um folgende Ergänzung: Ratsherr Michel schlägt vor, einen bestimmten Prozentsatz an Raum für das Gewerbe festzuschreiben.

 
TOP 6 Bericht des Bürgermeisters und des Gemeindedirektors über wichtige Angelegenhei-ten der Gemeinde

Protokoll:

Bürgermeister Minkley teilt mit:

  1. Am kommenden Sonntag wird ein Kleinzirkus in Rottorf zu Gast sein. Die Bürger und Interessierte sind herzlich willkommen. 

Gemeindedirektor Nitsche hat keine Mitteilungen.

 
TOP 7 Unterbrechung für die Einwohnerfragestunde

Protokoll:

Bürgermeister Minkley unterbricht um 20:10 Uhr die Sitzung, um den Einwohnern das Wort zu erteilen.

Ratsherr Wunsch geht in den Zuhörerbereich und führt aus, dass auf dem Absperrungsschild, welches ohne sein Wissen an die Hallentür durch die Gemeinde angebracht wurde, sein Name stand. Er kritisiert den Missbrauch seines Namens und findet die Vorgehensweise empörend.

Die Einwohner gehen auf die vielen geplanten Veranstaltungen ein und auf den finanziellen Schaden, der durch das Nutzungsverbot der Mehrzweckhalle entsteht.

Bürgermeister Minkley berichtet über den aktuellen Sachstand und führt aus, dass die Versicherung zwei Wochen braucht, um ein Gutachten zu erstellen. Alle Fachleute wie Statiker und Gutachter, die vor Ort waren, haben auf die möglichen Gefahren hingewiesen sowie auf die Notwendigkeit der Absperrung.

Ratsherr Gläser fügt hinzu, dass die Gemeinde haftbar ist. Ein Sachschaden wirkt sich bei weitem nicht so aus wie ein Personenschaden.

Gemeindedirektor Nitsche versteht die Sorgen der Vereine, verdeutlicht jedoch, dass für die Verantwortlichen die Personensicherheit Priorität hat. Die Mittel für die Dacherneuerung werden im Nachtragshaushaltsplan veranschlagt. Ohne die erforderliche Genehmigung der Aufsichtsbehörde, darf die Gemeinde keine Investitionen tätigten. Er wird alles ihm Mögliche in die Wege leiten, damit die Vereine so schnell wie möglich die Räumlichkeiten für die Veranstaltungen nutzen können. 

 
TOP 8 Mehrzweckhalle Rottorf – Dacherneuerung Hier: Vorstellung der Entwürfe

Protokoll:

Frau Witt präsentiert die von ihr skizzierten und an die Wände befestigten Muster für das Hallendach. Bei allen vier Varianten sind für die 25m Halle (ohne Feuerwehrgerätehaus) sechs 20cmx15cm starke Binder vorgesehen, die in einem Abstand von fünf Metern befestigt werden sollen. Die ersten drei Varianten enthalten ein Lichtband und unterscheiden sich lediglich in der Dachneigung. Das Dachmuster Nr. 1 ist ziemlich flach, die zweite Variante ist ein wenig steiler. Die dritte vorgeschlagene Dachkonstruktion weist einen 30 Grad Winkel aus.

Das Dachdesign der Variante 4 unterscheidet sich deutlich von den ersten drei Vorschlägen, insbesondere weil es versetzt ist.  Durch diese Konstruktion entsteht ein zusätzlicher Raum, der begehbar gemacht oder als Lager genutzt werden könnte. Die Variante enthält eine Zwischendecke mit einem Absatz für Fenster, sodass kein Lichtband erforderlich ist. Das Dach hat den gleichen Winkel wie die Variante 3 und ist bestens für Solarkollektoren oder eine Photovoltaikanlage geeignet. Die Binder sind sichtbar; der Raum hat eine Höhe von 4,55 m (momentan 4,30 m). Auf eine Anfrage erklärt Frau Witt, dass die Konstruktion aller Varianten so bemessen ist, dass ein Einsturz auch ohne eine zusätzliche Absicherung des Thekenraumes ausgeschlossen werden kann.

Frau Witt benennt die Kosten für die Konstruktion und Dacheindeckung mit Ziegeln:

Variante 1:      105.000 Euro (inkl. Lichtband und Beleuchtung) - eher flaches Dach

Variante 2:      106.000 Euro (inkl. Lichtband und Beleuchtung) - steiler als Variante 1

Variante 3:      108.000 Euro (inkl. Lichtband und Beleuchtung) - 30 Grad – Winkel

Variante 4:      69.000 Euro (inkl. Fenster) – 30 Grad-Winkel, größere Dachfläche

Lichtband:       46.400 Euro  (in Varianten 1 bis 3)

Dämmung:     zusätzlich 25.000 Euro (für Dach u. Wände) ohne Isolierung und

                        Beheizbarkeit

(Bei der Kostenaufstellung wurde das Feuerwehrgerätehaus nicht mitberücksichtigt.)

Eheleute Witt erklären, dass die Intensität der Solarenergienutzung von der Dachneigung abhängt. Je steiler das Dach, desto effektiver ist die Energiegewinnung.  

Bürgermeister Minkley favorisiert die 4. Variante und führt aus, dass das Lichtband im Sommer von Nachteil ist, denn es sorgt bei Veranstaltungen für unangenehme Wärme. Er unterbricht um 20:55 Uhr die Sitzung, um den Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich zu den Vorschlägen zu äußern.

Die Anwesenden unterhalten sich über die Möglichkeiten der Solarenergienutzung und die daraus resultierenden Einnahmen sowie Fördergelder. Gemeindedirektor Nitsche berichtet, dass er für die Samtgemeinde vor einiger Zeit ermittelt hat, dass die Anbringung einer Photovoltaikanlage unter Berücksichtigung der Eigenfinanzierung sich nicht rechnet. Das Ergebnis war negativ. Bürgermeister Minkley weist auf die Möglichkeit der Vermietung des Daches hin.

Frau Witt merkt an, dass Solarkollektoren auf das vorhandene Dach auch nachträglich angebracht werden können. Ratsherr Gläser sieht in den Solaranlagen –wie die Mehrheit der Ratsmitglieder- eine sinnvolle Investition und schlägt vor, die Investitionsmaßnahmen zu staffeln. 

Ratsherr Michel favorisiert die 3. Variante, ein einfaches Satteldach, jedoch ohne Lichtband. Die Beleuchtung könnte wie bisher ausschließlich über Lampen erfolgen.

Die Mehrheit der Anwesenden spricht sich dafür aus, Mittel für die Dämmung bereitzustellen.

Seitens der Bürger wird ferner zum Ausdruck gebracht, dass alle Varianten allemal besser seien als die alte Dachkonstruktion. Da die Gemeinde derzeit mit einer Zahlung seitens der Versicherung nicht rechnen dürfe,  wird an den Rat appelliert, die finanzielle Lage zu beachten und die kostengünstigste Variante zu wählen.

Um 21:30 Uhr wird die Sitzung wieder eröffnet. 

Für die Bürger sowie Ratsmitglieder gibt es zwei Favoriten:

a)      Variante Nr. 3 mit Beleuchtung ohne Lichtband bzw. mit Lichtband nur auf der Nordseite (mit Dämmung) sowie

b)      Variante Nr. 4 (mit Dämmung)

Gemeindedirektor Nitsche erklärt, dass heute lediglich die Vorschläge präsentiert werden sollten. Eine Entscheidung kann erst in nächster Sitzung fallen, denn dann wird man auch mehr zu den Kosten sagen können. Der Gemeindedirektor wird einen Antrag auf Fördermittel stellen.

Eheleute Witt werden gebeten, die verschiedenen Kosten für die beiden Varianten detailliert aufzustellen, sodass zur nächsten Sitzung eine Vorlage gefertigt werden kann. In der nächsten Sitzung soll auch der Nachtragshaushalt beschlossen werden.

 
TOP 9 Behandlung von Anfragen und Anregungen

Protokoll:

Es liegen keine schriftlichen Anfragen vor.

 
TOP 10 Schließung der Sitzung

Protokoll:

Bürgermeister Minkley bedankt sich bei den Anwesenden und schließt um 21.40 Uhr die Ratssitzung.

 

Zur�ck zur �bersicht