Sitzungstermine in der Samtgemeinde Grasleben

Schulausschuss der SG Grasleben

Dienstag, 07. Februar 2012 , 17:30 Uhr


TOP 1 Eröffnung der Sitzung

Protokoll:

Der Ausschussvorsitzende Nitschke eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden.

 
TOP 2 Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit

Protokoll:

Er stellt die ordnungsgemäße und fristgerechte Ladung zur Sitzung fest. Es sind zunächst drei von fünf Ausschussmitgliedern anwesend und somit ist die Beschlussfähigkeit gegeben.

 
TOP 3 Feststellung der Tagesordnung

Beschluss:

Die Tagesordnung wird einstimmig festgestellt.

 
TOP 4 Genehmigung der Niederschrift Nr. 1 vom 05.12.2011

Beschluss:

Die Niederschrift Nr. 1 vom 05.12.2011 wird genehmigt.

Abstimmungsergebnis:      2 Ja-Stimmen, 1 Enthaltung

 



Protokoll:

Rektorin Gregull merkt an, dass sie das Medienkonzept auf Nachfrage der Verwaltung per E-Mail geschickt hat, da es an das Protokoll angehängt werden sollte. Sie hat das Konzept jedoch nicht als Anlage erhalten. SGB Bäsecke merkt dazu an, dass das Medienkonzept auf Grund des Umfangs, per E-Mail an alle Ratsmitglieder geschickt wurde.

Des Weiteren teilt Rektorin Gregull mit, dass sie das Protokoll erst auf Nachfrage zugeschickt bekam. SGB Bäsecke äußert, dass Rektorin Gregull in die Verteilerliste eingetragen wird.

Ratsherr Nitschke möchte, dass das Wort Schule auf Seite sechs, Zeile 5, durch das Wort Turnhalle ersetz wird.

 
TOP 5 Mitteilungen der Verwaltung

Protokoll:

SGB Bäsecke teilt mit, dass die VHS grundsätzlich bereit ist, sich an der Finanzierung neuer Computer zu beteiligen. Voraussetzung dafür wäre aber, dass die GS mit Office 2007 oder 2010 arbeiten müsste und die VHS einen eigenen Nutzerkreis auf dem Server erhält. Rektorin Gregull möchte dazu wissen, ob die VHS auch alles einrichten würde, da der GS dafür kein Personal zur Verfügung steht. SGB Bäsecke antwortet, dass er diesbezüglich bei der KOSYNUS und der Stadt Helmstedt anfragen wird.

SGB Bäsecke weist darauf hin, dass es bei der Bertelsmann Stiftung das Projekt „Musikalische Grundschule Niedersachsen“ gibt und er empfiehlt Rektorin Gregull die GS dort anzumelden. Dieses Projekt wird von der Stiftung finanziell gefördert. Der Anmeldeschluss ist am 20.05.2012. Ein Schreiben liegt dem Protokoll bei.

 
TOP 6 Bericht der Schulleiterin

Protokoll:

Rektorin Gregull hat, da die letzte Ausschusssitzung nicht lange her ist, nichts zu berichten und möchte mit TOP 7 fortfahren.

 
TOP 7 Bericht der Schulleitung über die in der 50. KW 2011 durchgeführte Schulinspektion

Protokoll:

Um 17.40 Uhr erscheint Ratsfrau Stabrey zur Sitzung.

Rektorin Gregull berichtet über die im September 2011 durchgeführte Schulinspektion. Dazu zeigt und erläutert sie eine Präsentation. Diese Präsentation ist dem Protokoll als Anlage beigefügt.

Unter anderem wurde von den Inspektoren kritisiert, dass die Lernstandserhebungen genauer und auch für kürzere Zeiträume angelegt sein sollten. Und dass mehr Fachkonferenzen stattfinden sollen, bei denen alles schriftlich dokumentiert wird.

Außerdem fühlen sich die Erziehungsberechtigten nicht ausreichend informiert.  Dazu merkt Rektorin Gregull an, dass das Ergebnis der letzten Elternbefragung jedoch ergab, dass die Eltern zu viele Informationen und Zettel bekommen. Dazu merkt Ratsherr Nitschke an, dass man die Eltern vielleicht nach ihrem genauen Informationsbedarf fragen sollte. Rektorin Gregull sagt, dass der letzten Einladung 8 von 150 Eltern nachgekommen sind.

Im Gesamten ist Rektorin Gregull mit der Schulinspektion und dem Ergebnis sehr zufrieden. Außerdem nimmt sie die Punkte bei denen die GS nicht so gut abgeschnitten hat, als Hinweis für Verbesserungen an. Des Weiteren merkt sie an, dass es eine solche Inspektion, in diesem Umfang, nicht mehr geben wird. Die Ratsmitglieder und der SGB gratulieren Rektorin Gregull zu diesem Ergebnis.

Ratsherr Gläser schlägt vor, die GS mehr in die Öffentlichkeit, Presse zu bringen. Auch die Eltern würden dadurch Informationen erhalten. Rektorin Gregull äußert sich, dass sie nicht möchte, dass die genauen Ergebnisse der Inspektion in der Presse bekannt gegeben werden. Für allgemeine Artikel ist sie jedoch offen. Frau Pusch äußert sich, dass sie den Vorschlag von Ratsherr Gläser sehr gut findet und auch der Meinung ist, dass in der Presse über die GS berichtet werden sollte, da so auch die Eltern mehr über die GS erfahren könnten.

Ratsherr Nitschke weist darauf hin, dass nicht alle Eltern die Tageszeitung lesen und genau abgefragt werden sollte, über was sie von der GS informiert werden möchten.

 
TOP 8 Vorbesprechung über die Einrichtung eines Schulhortes in der Grundschule Grasleben

Protokoll:

Ratsherr Nitschke möchte das Thema konkretisieren und von Rektorin Gregull wissen, welche genauen Vorstellungen sie hat. Rektorin Gregull äußert, dass sie sich eine Betreuung direkt nach der Unterrichtszeit wünscht, mit dem Anbieten von Mittagessen. Des Weiteren führt sie an, dass dort qualifizierte Mitarbeiter beschäftigt werden sollten, die Hausaufgaben erledigt werden können und dass es ein gutes Beschäftigungsangebot gibt. Außerdem sollte die Betreuung bis etwa 17.00 Uhr erfolgen und für die Schüler der ersten bis vierten Klasse angeboten werden. Genauere Dinge sollten jedoch in einer Elternbefragung erhoben werden.

Ratsherr Nitschke fragt SGB Bäsecke bezüglich der Trägerschaft des Schulhortes.

SGB Bäsecke antwortet, dass er sich mit Mitarbeitern zweier anderer Samtgemeinden diesbezüglich getroffen hat. In der Samtgemeinde Heeseberg gibt es einen Hort, der in einem Kindergarten eingerichtet ist. Der Hort in der Samtgemeinde Nord-Elm ist in einer Schule eingerichtet und in der Trägerschaft des DRK. Das DRK hat dort 10.000,- € aus eigenen Mitteln investiert. Beide Horte haben bis etwa 17.00 Uhr geöffnet und bieten eine Früh- und Nachmittagsbetreuung an. In einer Gruppe sind circa 20 Kinder. Des Weiteren bieten sie ihre Betreuung von Montag bis Freitag an, freitags aber nur bis Mittag, dafür aber auch in den Ferien. Ratsfrau Stabrey merkt an, dass vor allem die Ferienbetreuung wichtig ist.

Ratsherr Nitschke möchte von SGB Bäsecke wissen, wie die Erhebung von Elternbeiträgen geplant ist. SGB Bäsecke antwortet, dass die Elternbeiträge für einen Monat fällig sein sollen, aber dass die Kinder auch für einige Tage den Hort besuchen könnten und der Preis dann anhand des Monatsbeitrages gekürzt werden soll.

Ratsfrau Stabrey merkt dazu an, dass auch Flexibilität sehr wichtig ist. Zum Beispiel, wenn eine Mutter es nicht rechtzeitig schafft ihr Kind abzuholen, sollten die Mitarbeiter dazu bereit sein die Betreuung etwas zu verlängern. Auch schlägt sie vor, dass es möglich sein sollte, dass die Eltern ihr Kind für nur zwei von fünf Tagen zur Betreuung in den Hort geben können. SGB Bäsecke äußert, dass man für den Hort eine Betriebserlaubnis benötigen wird und die dort festgeschriebenen Maßgaben nicht überschritten werden dürfen.

Ratsherr Gläser schlägt vor, die Einrichtungen in den Samtgemeinden Heeseberg und Nord-Elm zu besichtigen, um das System kennenzulernen. Außerdem sollten auch andere Organisationen bezüglich der Trägerschaft angesprochen werden.

Ratsherr Nitschke fragt, wie man eine Ganztagsschule definiert. Rektorin Gregull antwortet darauf, dass es einige Schulen gibt, die an drei Nachmittagen in der Woche eine Freizeitbeschäftigung anbieten. Diese erfolgt dann mit Vereinen oder Verbänden. Die Ganztagsschulen bemühen sich, die Angebote kostenfrei zu erhalten, denn dafür entstehende Kosten werden nicht an die Eltern weiter gegeben. Ratsherr Gläser merkt an, dass die Errichtung einer Ganztagsschule von der damaligen Schulleitung bereits abgelehnt wurde.

Ratsherr Nitschke möchte wissen, ob der Hort auch mit den Kindertageseinrichtungen zusammen arbeiten soll und ob auch diese Kinder den Hort besuchen können.

SGB Bäsecke äußert, dass die Betreuung im Hort ausschließlich für die Grundschüler angedacht ist. Des Weiteren besteht ein Rechtsanspruch auf die Betreuung in einem Hort bis zum 14. Lebensjahr.

Ratsfrau Stabrey merkt an, dass bei Bedarf über ein Gesamtkonzept nachzudenken wäre. Dazu sollten sich die Kindergärten und die GS zusammensetzen und einen Befragungsbogen erstellen. Ratsfrau Stabrey könnte sich gemischte Gruppen mit Schülern der ersten bis zweiten Klasse vorstellen. Ratsherr Gläser möchte wissen, warum Schulen und Kindergärten diesbezüglich zusammen arbeiten sollten. Ratsfrau Stabrey merkt an, dass die Kinder, die jetzt in einer Kindertageseinrichtung sind, in den nächsten Jahren auch den Schulhort in Anspruch nehmen könnten. Daher sollen auch die Eltern dieser Kinder befragt werden, damit man mehr in die Zukunft planen kann.

Ratsherr Nitschke fasst zusammen, dass die Betreuung von 13.00 – 17.00 Uhr, auch in den Ferien, erfolgen und ein Mittagessen angeboten werden soll. Bei der Abfrage soll ein Schätzwert der Elternbeiträge genannt werden, auch für einzelne Tage. Ratsherr Gläser merkt dazu an, dass die Berechnung der Elternbeiträge nach einer Sozialstaffelung erfolgen muss. Ratsfrau Stabrey möchte, dass auch gefragt wird, wie die Kinder momentan nach der Schule betreut werden. Ratsherr Gläser spricht sich dafür aus, dass ebenfalls nachgefragt werden muss, ob eine Nachmittagsbetreuung, Ferienbetreuung oder beides  in Anspruch genommen wird. Ratsfrau Stabrey merkt dazu ergänzend an, dass die Eltern familiäre Hintergründe mit angeben könnten, wie zum Beispiel, ob beide Elternteile berufstätig sind oder ob jemand alleinerziehend ist. Des Weiteren spricht auch sie sich dafür aus, dass die Kosten von Vornherein bekannt gegeben werden müssen, damit die Eltern diese gleich kennen und besser abschätzen können.

Ratsherr Gläser ist dafür, in der GS den einzigen Hort der SG einzurichten. Des Weiteren möchte er die Kindergärten der anderen Samtgemeinden vor Erstellung des Fragebogens besuchen, da sich daraus vielleicht weitere Fragen ergeben könnten. Ratsherr Nitschke möchte dafür bereits einen festen Wochentag festlegen. Er schlägt Dienstag vor. Da es keine Einwände gibt, bittet er SGB Bäsecke einen Termin mit der Samtgemeinde Nord-Elm abzusprechen, da dieser Hort ebenfalls in einer Schule ist. SGB Bäsecke wird sich um einen zeitnahen Termin kümmern.

Ratsherr Nitschke bittet darum, dass bis dahin eventuell schon ein Fragebogen vorliegt. Ratsherr Gläser merkt dazu an, dass ein Fragebogen vielleicht schon diesem Protokoll beigelegt werden könnte.

 
TOP 9 Behandlung von Anfragen und Anregungen

Protokoll:

Es liegen keine schriftlichen Anfragen vor.

Ratsherr Nitschke möchte wissen, ob der Ansatz für die Computer, der in der letzten Sitzung besprochen wurde im Haushaltsansatz geblieben ist. Rektorin Gregull gibt an, dass darüber noch nicht entschieden wurde und der Haushalt noch genehmigt werden muss. 

Ratsherr Nitschke äußert, dass sich im Nachhinein, nach Schätzungen des Kämmerers, höhere Kosten ergaben. Rektorin Gregull merkt dazu an, dass es eine Firma gibt, die aussortierte Rechner mit einem Bildschirm für etwa 150,- € verkauft. Ratsherr Nitschke fragt bei Rektorin Gregull nach, ob weitere Forderungen entstehen könnten, um die Beschaffung einheitlich durchzuführen.

SGB Bäsecke merkt dazu an, dass die Kosten für das Leasen von Computern noch vom Kämmerer geprüft werden und dass er dazu ein Konzept vorstellt.

Ratsherr Nitschke spricht sich noch einmal für das Leasen von Computern aus und merkt an, dass die Computer in seiner Firma  auch geleast werden. SGB Bäsecke fragt Ratsherr Nitschke dazu, ob er weiß, was nach dem Leasingzeitraum mit den Computern passiert. Ratsherr Nitschke verneint dies, wird sich aber informieren.

 

 
TOP 10 Schließung der Sitzung

Protokoll:

Der Ausschussvorsitzende, Ratsherr Nitschke, schließt um 18.48 Uhr die Sitzung.

 

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