Sitzungstermine in der Samtgemeinde Grasleben

Schulausschuss der SG Grasleben

Mittwoch, 21. April 2010 , 17:00 Uhr


TOP 1 Eröffnung der Sitzung

Beschluss:



Protokoll:

Der Ausschussvorsitzende Gläser eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden.

 
TOP 2 Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der anwesenden Ratsmitglieder

Protokoll:

Er stellt die ordnungsgemäße und fristgerechte Ladung zur Sitzung fest.

 
TOP 3 Feststellung der Beschlussfähigkeit

Protokoll:

Es sind vier von fünf Ausschussmitgliedern anwesend und somit ist die Beschlussfähigkeit gegeben.

 
TOP 4 Feststellung der Tagesordnugn und der dazu vorliegenden Anträge

Protokoll:

Die Tagesordnung wird einstimmig festgestellt.

 
TOP 5 Genehmigung der Niederschrift Nr. 7 vom 28.09.2009

Protokoll:

Die Niederschrift Nr. 7 vom 28.09.2009 wird genehmigt.

 
TOP 6 Mitteilungen der Verwaltung

Protokoll:

Samtgemeindebürgermeister Bäsecke teilt mit, dass am 05.05.2010 ein Sportforum in Königslutter am Elm stattfindet. Die Einladung ist dem Protokoll als Anlage beigefügt. Bei Interesse kann jeder daran teilnehmen. Bisher wollen ein Vertreter vom TSV Grasleben und Frau Pollitz-Gantz von der Grundschule Grasleben die Veranstaltung besuchen.

 
TOP 7 Bericht der Schulleiterin

Protokoll:

Rektorin Gregull berichtet, dass alle Veranstaltungen wie jedes Jahr stattgefunden haben. Zurzeit wird die Lesewoche durchgeführt. Am 22.04.2010 findet der Lesewettbewerb und am 23.04.2010 die Siegerehrung und der Bücherflohmarkt statt. Die Vorstellung des Projektes Musik findet am 04.06.2010 zwischen 15.00 und 18.00 Uhr statt.

Während der Osterferien wurden fünf Klassen mit einer neuen Akustikdecke ausgestattet. Zusätzlich wurde für das Licht ein Bewegungsmelder angebracht.

Um die Kinder auf die Fahrradprüfung vorzubereiten fanden im Vorfeld einige Proben statt. Dabei wurde festgestellt, dass es hier im Straßenverkehr sehr gefährlich für die Kinder ist, da z.B. die Autos keine Rücksicht nehmen oder z.B. die LKWs bei rot über die Ampel fahren oder zum Teil auch auf den Fußweg ausweichen, da die Straße zu schmal ist. Es geht hierbei um den Schulweg der Kinder und man sollte überlegen, was für Maßnahmen eingeleitet werden können. Evtl. könnte man einen Blitzer auf der Ampel installieren oder Poller auf dem Gehweg aufbauen. In diesem Zusammenhang erkundigt sich Rektorin Gregull nach dem Stand der Entlastungsstraße. SGB Bäsecke erklärt, dass das Aufstellen von Verkehrsschildern (30 km/h) vom Landkreis Helmstedt sowie der Polizei schon einmal abgelehnt wurde. Zu der Entlastungsstraße teilt er mit, dass es noch ein Thema ist und bis Ende April ein Kläger noch dem Vergleich zustimmen kann. Die anderen vier Kläger haben diesem bereits zugestimmt. Sollte der Kläger dem Vergleich nicht zustimmen, kann es sein, dass das Verwaltungsgericht gegen den Neubau der Straße stimmt und der  Landkreis Helmstedt in Berufung gehen muss. Das OVG Lüneburg könnte dann evtl. für den Bau stimmen. Eine Entscheidung wäre dann vermutlich aber erst im Jahr 2011 zu erwarten.

Ratsherr Martini ist für die Verbesserung der Situation in der Magdeburger Straße. In Querenhorst wurde auch eine 30 km/h-Zone eingerichtet. Daher sollte man es in Grasleben auch noch einmal versuchen einen Antrag zu stellen, ansonsten müssten dort verstärkt Kontrollen, z.B. durch die Polizei, stattfinden und die Angelegenheit an die Presse weiterleiten. Vorsitzender Gläser führt aus, dass zu der Fahrradprobe am 22.04.2010 zwischen 10.00 und 11.30 Uhr Vertreter der Presse zu der Magdeburger Straße kommen sollen, um die Situation dort festzuhalten. Zur Fahrradprüfung am 05.05.2010 wird die Strecke sowieso von der Polizei überwacht, fügt Rektorin Gregull hinzu.

 
TOP 8 Bericht über den Stand der Baumaßnahmen in der Grundschule und der Schulturnhalle im Rahmen des Konjunkturpaketes II

Protokoll:

Der Sachstandsbericht vom Bauamt wird dem Protokoll beigefügt.

Um die Osterfeiertage gab es im Werkraum, der sich im Keller der Grundschule befindet, ein Wasserrohrbruch, wo zurzeit noch die Trocknungsgeräte im Einsatz sind.

Um 17.20 Uhr wird die Sitzung unterbrochen um sich den Wasserschaden und den Brennofen im Keller anzugucken sowie die neuen Akustikdecken im Altbau. Die Sitzung wird um 17.50 Uhr wieder aufgenommen.

Der Wasserschaden beläuft sich auf ca. 10.000 €. Die Versicherung wurde sofort informiert. Im Kellerbereich wurden auch neue Fenster eingebaut. Es sollen neue Tische und Stühle für die Klassen gekauft werden, da die Kinder immer größer werden. Außerdem sollen die Betreuungsräume mit neuer Farbe und Mobiliar ausgestattet werden, da die Räume auch zum wohlfühlen gedacht sind. Es wird vorgeschlagen, einen Betrag für drei Betreuungsräume im Haushalt 2011 von ca. 5.000 € zu veranschlagen.

Auf dem Dachboden wurden neue Fenster eingesetzt und der Boden gedämmt. Der Dachboden soll nun als Aktenraum dienen.

Ein Problem gibt es noch mit den Schlüsseln für die Schule/Schulturnhalle. Es sind sehr viele Schlüssel im Umlauf und man kann nicht genau sagen wer alles einen besitzt. In der Turnhalle wird ein neues Schloss eingebaut, sodass jeder der einen Schlüssel benötigt zur Schule kommen muss und dafür mit seiner Unterschrift haften muss. Es kam schon öfters vor, dass einige Sachen in der Schule nach Veranstaltungen gefehlt haben. Es wurde auch mit den jeweiligen Vereinen Rücksprache gehalten. Es gibt keine Kontrolle darüber, wer in der Schule Veranstaltungen durchführt. Vor allem nicht in den Ferien. Herr Teuber kontrolliert die Räume regelmäßig nach Veranstaltungen und putzt diese auch gegebenenfalls, sofern dies nicht geschehen ist. Die Schule ist ein öffentliches Gebäude, welches z.B. von der VHS, dem DRK oder zum Kochen genutzt wird. Man sollte überlegen, die Schule während der Ferien geschlossen zu halten oder dass zumindest einer von der Samtgemeindeverwaltung die Kontrollen durchführt. Es soll in anderen Grundschulen im Landkreis Helmstedt nachgefragt werden, ob dort die Räume in den Ferien von Anderen genutzt werden. Ratsherr Martini fragt, ob die Vereine Gebühren für die Nutzung der Schule zahlen. Dies wird verneint. Es soll eine Liste mit allen Vereinen erstellt werden, die die Schule nutzen. Die Liste wird erst mit der Einladung zur nächsten Schulausschusssitzung verteilt, da zurzeit eine tatsächliche Ermittlung der Vereine nicht möglich ist. Denn durch die Sanierung der Schulturnhalle sind viele Vereine auf die Schule ausgewichen. Zur nächsten Sitzung soll auch eine Vorlage zu diesem Thema erstellt werden. Ratsherr Martini schlägt außerdem vor, die Vereine anzuschreiben und Sie darüber aufzuklären, dass die Räume ordentlich verlassen werden und dass Sie evtl. eine Gebühr entrichten sollen. Die Nutzung der Schule dient auch der Gemeinschaft. Vorsitzender Gläser merkt an, dass  man über den Wasserschaden schon vorher die Ratsmitglieder informieren hätte sollen.

 
TOP 9 Nds. Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung (NiLS) - Fortbildungsinitiative

Protokoll:

Rektorin Gregull führt aus, dass die Schule bereits alle Informationen für anstehende Fortbildungen vom NiLS erhält und diese auch regelmäßig besucht werden. Von der Messe hat Sie vorher noch nichts gehört. Das NiLS mit Sitz in Hildesheim soll angeschrieben werden, um zu erfragen, was man unter der Fortbildungsinitiative verstehen soll, schlägt Vorsitzender Gläser vor. Außerdem soll erfragt werden, wer Veranstalter dieser Messen ist und ob man so eine Messe auch mal in der Region Braunschweig/Helmstedt durchführen kann. Rektorin Gregull hat den Zeitungsartikel so verstanden, dass die Messe eher was für die Schulleiter sind, als für Lehrer und dass sie im Juni so einen Lehrgang besuchen wird.

 
TOP 10 Eingangsstufe in Grundschulen

Protokoll:

Bei der Eingangsstufe werden die ersten und zweiten Klassen zusammengeschlossen, erklärt Rektorin Gregull. So werden die Klassen jedes Jahr mit neuen Schülern gemischt. Die Lehrer entscheiden, ob ein Kind in ein, zwei oder drei Jahren die Eingangsstufe durchlaufen wird. So lernen die Kinder auch sehr viel voneinander. In der Grundschule Grasleben gibt es bereits sogenannte Partnerklassen, wo z.B. die erste Klasse mit der vierten lernt. In Niedersachsen ist die Eingangsstufe noch ein Modellprojekt. In Sachsen-Anhalt ist sie bereits per Gesetz vorgeschrieben. Um die Eingangsstufe einführen zu können, braucht man eine lange Vorbereitungszeit, da die Lehrer anders unterrichten müssen. In der Grundschule Friedrichstraße in Helmstedt war u.a. auch ein Kriterium für die Einführung dieser Eingangsstufe, dass dort viele Migrantenkinder hingehen, die so voneinander mehr lernen können, wie z.B. die Sprache. Jedem Kind wird nur das zugemutet, was es bereits kann, es schreibt erst einen Test, wenn es dazu in der Lage ist. Die Eingangsstufe kann nur eingeführt werden, wenn das ganze Kollegium dafür ist. Es wäre dann auch von Vorteil wenn man in einer Klasse zwei Lehrer vorhalten kann, umso besser auf die Kinder eingehen zu können. Das Kollegium der Grundschule Grasleben ist gegen die Eingangsstufe und bei Nachfrage in Sachsen-Anhalt sind die Eltern davon auch nicht überzeugt.

In den skandinavischen Ländern läuft die Eingangsstufe bereits seit Jahren und das mit Erfolg, merkt Vorsitzender Gläser an. Diese haben aber auch mehr finanzielle Mittel und somit eine bessere Ausstattung und mehr Lehrkräfte. Rektorin Gregull fügt hinzu, dass in vier bis fünf Jahren elf Lehrer aufgrund des Alters aufhören werden. Es ist schwer in Deutschland, aufgrund der Zuständigkeit der Länder, eine einheitliche Regelung in Bezug auf das Schulsystem zu erreichen. Denn sogar die Schulstundenanzahlen sind in jedem Bundesland unterschiedlich. Beispielsweise hat Niedersachsen die wenigsten. Rektorin Gregull soll ein bis zwei Seiten mit den wichtigsten Fakten über die Eingangsstufe raussuchen, sodass diese dem Protokoll beigefügt werden können. Nach ein bis zwei Jahren Erprobungszeit der Eingangsstufe soll in der Grundschule Friedrichstraße noch einmal nachgefragt werden. Da es sich um ein Modell handelt, soll erst einmal abgewartet werden, wie das Ergebnis ausfällt.

 
TOP 11 Behandlung von Anfragen und Anregungen

Protokoll:

Vorsitzender Gläser schlägt vor, nach den Sommerferien eine Schulausschusssitzung zu machen. Es wird sich auf Donnerstag, den 26.08.2010 um 17.00 Uhr geeinigt. Im September soll dann die nächste Sitzung stattfinden, um die Hauhaltsansätze 2011 zu besprechen.

 
TOP 12 Schließung der Sitzung

Protokoll:

Der Ausschussvorsitzende, Herr Gläser, schließt um 18.33 Uhr die Sitzung.

 

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