Sitzungstermine in der Samtgemeinde Grasleben

SG Grasleben - Schulausschuss 2016 - 2021

Dienstag, 22. November 2016 , 17:00 Uhr


TOP 1 Eröffnung der Sitzung

Protokoll:

Ausschussvorsitzende Koch eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden zur ersten Sitzung der neuen Legislaturperiode. Sie selber freue sich sehr auf die neue Aufgabe.

 
TOP 2 Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit

Protokoll:

Ausschussvorsitzende Koch stellt die ordnungsgemäße Sitzung und fristgerechte Ladung zur Sitzung fest.


Ratsherr Martini vertritt Ratsherrn Wielenberg.

 
TOP 3 Wahl der / des stellvertretenden Vorsitzenden

Beschluss:

Ratsfrau Sabine Stabrey wird zur stellvertretenden Vorsitzenden des Schulausschusses gewählt. 

Abstimmungsergebnis: Einstimmig mit einer Enthaltung.



Protokoll:

Ausschussvorsitzende Koch schlägt Ratsfrau Stabrey als stv. Vorsitzende vor.

 
TOP 4 Feststellung der Tagesordnung und der dazu vorliegenden Anträge

Beschluss:

Die Tagesordnung wird mit 11 Tagesordnungspunkten festgestellt.

Abstimmungsergebnis: Einstimmig.

 
TOP 5 Bericht der Schulleitung

Protokoll:

Die Schulleiterin, Frau Kromp, berichtet, dass zurzeit 135 Schüler/innen die Grundschule Grasleben besuchen. Zum neuen Schuljahr konnten zwei erste Klassen gebildet werden.

Um den Übergang in die Grundschule zu erleichtern, nehmen zwei zukünftige Schüler/innen an den Sprachfördermaßnahmen vor der Einschulung teil.

Die Unterrichtsversorgung der Grundschule Grasleben beläuft sich zurzeit auf 99,3 %. Dies ist für eine Grundschule eine doch sehr geringe Unterrichtsversorgung, die sich im Idealfall auf gut über 100 % belaufen sollte. Nunmehr kann die Unterrichtsversorgung gerade gewährleistet werden und es darf nicht zu unvorhergesehenen Problemen kommen z. B. durch Krankheitsfälle.

Frau Kromp teilt weiterhin mit, dass sich die Grundschule in diesem Schuljahr wieder an einigen Projekten beteiligt bzw. verschiedene Veranstaltungen durchgeführt werden, z. B. Teilnahme an "Klasse 2000", Kochen mit den Landfrauen, Busfahrtraining in den 1. Klassen, Radfahrturnier, Backen von Weihnachtskeksen, Projekttage zum Weihnachtsbasteln in den Klassen und die Durchführung von Klassenfahrten. Der Kaiserdom in Königslutter, das Kloster Mariental, der Lappwald etc. sollen außerdem als außerschulische Lernorte besucht werden.

Folgende Schulveranstaltungen haben in diesem Schuljahr bereits stattgefunden bzw. sind bereits in Planung: Puppentheater, Vorlesetag, Besuch der "Jungen Oper" mit der Aufführung der Zauberflöte, Weihnachtsfeier, Lesewoche mit Vorlesewettbewerb, Autorenlesung und ein Schulfest.

Frau Kromp berichtet, dass sie ein erstes grobes Konzept zur Einführung der Ganztagssschule an der Grundschule Grasleben erstellt hat.

SGB Janze erläutert hierzu, dass die Erstellung eines Konzeptes für die Ganztagsschule ein Wunsch aus der Politik in der vorherigen Legislaturperiode war. Der politische Wunsch zur Einführung einer Ganztagsschule in der Samtgemeinde Grasleben war schon beschlossen, ist aber letztendlich an dem massiven Widerstand aus der Elternschaft gescheitert, welche eigens eine Elterninitiative gegründet hatten. Auch ohne den Widerstand aus der Elternschaft wäre die Einführung fraglich gewesen, da bei einer zeitnahen Abfrage bei den Vereinen, Verbänden und Institutionen der Samtgemeinde Grasleben keine Bereitschaft zu erkennen war, die Durchführung der Ganztagsschule mit Angeboten für den Nachmittagsunterricht zu unterstützen. Durch die knappe Versorgung mit Lehrkräften wäre die GTS daher kaum machbar gewesen. Der Rat der Samtgemeine Grasleben hatte daher die Einführung einer Ganztagsschule an der Grundschule Grasleben auf unbestimmte Zeit verschoben.

 
TOP 6 Einwohnerfragestunde

Protokoll:

Es sind keine Bürger/innen anwesend.

 
TOP 7 Haushaltsplanung 2017; Schulbudget und Investitionen 2017 sowie Investitionsplanung 2018 bis 2020 der Grundschule Grasleben

Beschluss:

Der Schulausschuss der Samtgemeinde Grasleben empfiehlt dem Samtgemeinderat, 

a) das Schulbudget 2017 im Ergebnishaushalt in Höhe von 19.300 € und

b) die geplanten Auszahlungen für Investitionen im Jahr 2017 in Höhe von 2.500 €

wie vorgeschlagen im Rahmen der Beschlussfassung über die Haushaltssatzung 2017 zu beschließen. Die Investitionsplanung für die Jahre 2018 bis 2020 wird zustimmend zur Kenntnis genommen.

Abstimmungsergebnis: Einstimmig.



Protokoll:

SGB Janze erläutert, dass durch den haushalterisch bedingten Wegfall der sogenannten "Sammelposten" im Ergebnishaushalt nicht nur Anschaffungen bis zu einer Höhe von 150 € sondern bis 1.000 € zu verschlagen sind. Dadurch ergibt sich eine Verschiebung vom Finanzhaushalt in den Ergebnishaushalt in Höhe von 1.500 € für Lehrer- und Schülermaterialien.
Des Weiteren gibt er bekannt, dass es im Ergebnishaushalt ein neues Sachkonto "Datenverarbeitung" geben wird. Hier sind Mittel in Höhe von 2.500 € veranschlagt. Die Stadt Helmstedt wird den kompletten Support für die Grundschule übernehmen. Hierfür wird die Schule im Haushaltsjahr 2016 noch mit neuer Hard- und Software ausgestattet. Der jährliche Supportaufwand wird auf pauschal 2.250 € beziffert. Hinzu kommen Softwarepflegekosten in Höhe von 150 €.
Bisher gab es keine Vernetzung der 31 Rechner in der Grundschule, die alle komplett händisch, d. h. ohne Unterstützung von zentralen Serverdiensten durch das Lehrerkollegium verwaltet und betreut wurden.
Aufgrund der immer höher und komplexer werdenden Anforderungen, kann das Lehrpersonal diese Aufgaben nicht mehr leisten, sodass die Betreuung der Stadt Helmstedt als geeignete Lösung erscheint.

Weitere Besonderheiten gibt es im Schulbudget nicht. Herr Schulz weist lediglich darauf hin, dass es sich bei dem Schulbudget nicht um die Gesamtkosten handelt, die die Samtgemeinde für die Grundschule vorhalten muss. Hinzu kommen noch die Kosten für die Unterhaltung des Gebäudes und des Grundstücks, die laufenden Betriebskosten wie Strom, Müll etc. und die Personalkosten für die Sekretärin und den Hausmeister.


TOP 8 Sachstand Hort; mündlicher Bericht

Protokoll:

Frau Poppitz berichtet, dass der Hort der ev. Kirchengemeinde St. Maria seit dem 01.04.2016 in den Räumen der Grundschule Grasleben mit einer Gruppengröße von 20 Schulkindern betrieben wird. Zuvor war der Hort mit einer Kleingruppe von 12 Schulkindern in den Räumen des Kindergartens Abenteuerland untergebracht. Nachdem die Einführung der Ganztagsschule in der Grundschule Grasleben nicht zuletzt am Widerstand der Elternschaft gescheitert war, wurde die Aufstockung des Hortes bei gleichzeitiger Halbierung der Gebühren vom Samtgemeinderat beschlossen. Die Einführung einer Ganztagsschule wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

Zurzeit wird die Hortgruppe in zwei Räumen im Untergeschoss des Altbaus mit anschließender, neu installierter Küche, betrieben. Außerdem steht im Verwaltungstrakt ein Büroraum zur Verfügung. Die Hortbetreuung läuft ab mittags bis 16:00 Uhr und geht damit konform mit den Elternwünschen. 

Die derzeitige Hortgruppe ist voll belegt und es stehen bereits 14 Kinder auf der Warteliste. Die Schülerzahlen werden lt. Einwohnermelderegister in den nächsten Jahren relativ konstant bleiben, evtl. durch zusätzliche Baugebiete moderat ansteigen. 

Für eine Erweiterung des Hortes werden erneut zwei Gruppenräume sowie zwei zusätzliche Mitarbeiter/innen benötigt. Die zusätzlichen Horträume können im Musikraum im Verwaltungstrakt und in der Klassenraum von Frau Kromp (Altbau 1. Obergeschoss über den bisherigen Horträumen) in Doppelnutzung untergebracht werden. 

Für jede Hortgruppe muss ein Gruppenraum zur alleinigen Nutzung sowie ein Hausaufgabenraum, welcher doppelt genutzt werden kann, vorgehalten werden. Dies ist unabhängig davon, ob eine Kleingruppe (12 Plätze) oder eine Regelgruppe (20 Plätze) installiert wird.

Größtes Problem bei der Erweiterung des Hortes auf zwei Gruppen wird die Findung des geeigneten Personals sein, da es zurzeit kaum ausgebildete Erzieherinnen auf dem Markt gibt. Die Ausschreibung wird durch die Kirchengemeinde erfolgen, die Verwaltung wird bei der Suche beratend zur Seite stehen und bei der Auswahl mitwirken.

Die Vorsitzende des Schulelternrates, Frau Jacobs, fragt an, ob bei zwei Hortgruppen eine Gruppenteilung in 1./2. Klässler und 3./4. Klässler vorgesehen ist.
Ratsfrau Stabrey, zugleich Leiterin des Kindergartens Abenteuerland incl. des Hortes, bestätigt diese Möglichkeit, macht dies aber abhängig von den Anmeldungen in der jeweiligen Altersgruppe.

 
TOP 9 Bericht der Verwaltung über wichtige Angelegenheiten

Protokoll:

SGB Janze berichtet über wichtige Angelegenheiten der Verwaltung: 

1. Für die unteren Horträume im Altbau der Grundschule ist ein zweiter Rettungsweg erforderlich. Es wird eine schalldichte Verbindungstür zwischen den beiden Gruppenräumen installiert sowie eine Außentür, die von dem hintergelegenen Gruppenraum ins Freie führt. Die Maßnahme ist bereits ausgeschrieben und beauftragt, aufgrund der einsetzenden Heitzperiode ist die Umsetzung nunmehr für die Sommerferien 2017 vorgesehen. Hier ist die vorrübergehende Nutzung anderer Klassenräume durch den Hort möglich.

2. Der Bau des zweiten Rettungsweges (3 Fluchttreppen) aus den Obergeschossen des Alt- und Neubaus ist fertiggestellt und schlussgerechnet. Die Abnahme durch den Landkreis Helmstedt wird nach Fertigstellung der Fluchttreppe an der Südseite erfolgen.

3. Für den Bau des zweiten Rettungsweges aus dem Obergeschoss an der Südseite des Altbaus der Grundschule ist bislang keine Baugenehmigung durch den Landkreis erteilt worden. Die Ausführung wird daher auch für die Sommerferien 2017 geplant.

4. Ende Juli konnte die Montage und Inbetriebnahme der Küche für den Hort erfolgen.

5. Im Rahmen der Umsetzung des Klimaschutzteilkonzeptes wurde an der Heizungsanlage in der Grundschule ein hydraulischer Abgleich nebst Austausch der Hocheffizienzpumpen sowie Thermostatköpfe durchgeführt.

6. Über die Umsetzung im IT-Bereich wurde bereits zur Haushaltsplanung berichtet.

7. Die vakante Hausmeisterstelle wurde zunächst intern ausgeschrieben. Hier hat sich ein Bewerber gefunden, der zurzeit Probe arbeitet, damit beide Seiten besser entscheiden können, ob er für die Stelle geeignet ist. Die Verwaltung hält es für zweckmäßig bei einer derart verantwortlichen Tätigkeit, die Persönlichkeit des Bewerbers schon aus anderer Tätigkeit innerhalb der Samtgemeinde zu kennen. Spätestens Ende des Jahres soll eine Entscheidung fallen. Momentan erfüllt der Samtgemeindebetriebshofmitarbeiter Nils Langenhorst die Hausmeistertätigkeiten.

8. Falls es zu witterungsbedingten Unterrichtsausfällen durch fehlende Schülerbeförderung kommen sollte, werden sowohl die Grundschule als auch die Verwaltung benachrichtigt. Eine Betreuung wird, lt. Frau Kromp, in der Grundschule in jedem Fall gewährleistet. Den Eltern ist in diesem Fall freigestellt, selber zu entscheiden, ob sie ihr Kind zur Schule schicken.

9. Die energetische Sanierung des Schulgebäudes ist einschließlich Schulturnhalle abgeschlossen. Lediglich die Südseite steht noch aus.

 
TOP 10 Anträge und Anfragen

Protokoll:

Schriftliche Anträge und Anfragen liegen nicht vor.

Ratsherr Werner möchte wissen, wie auf die neuen Baugebiete und damit auf den Zuzug junger Familien reagiert wird.
SGB Janze teilt mit, dass die Verwaltung in Bezug auf die Erweiterung der Kinder- bzw. Schülerbetreuung ständig die Zahlen im Einwohnermelderegister im Blick hat und auch in Beratungen mit den Trägern steht.

Ratsfrau Gander fragt nach, welche Probleme bei der Entscheidung pro Hort kontra Ganztagsschule eine Rolle spielten.
SGB Janze stellt dar, dass der hiesigen Elternschaft hauptsächlich eine flexible Betreuungszeit einschließlich einer Ferienbetreuung wichtig ist, die nur mit einem Hort besser und günstiger gewährleistet werden kann.
Ein großes Problem wäre die Versorgung in den Nachmittagsstunden geworden, wobei  sowohl der akute Lehrkräftemangel als auch die fehlende Bereitschaft aus den Verbänden, Vereinen und Institutionen der Samtgemeinde Grasleben eine Rolle gespielt haben.

Frau Kromp erkundigt sich nach dem Problem mit der Ampel an der Helmstedter Straße.
SGB Janze berichtet, dass hier bereits eine Begehung mit dem Landkreis Helmstedt stattgefunden hat und im Ergebnis dort zusätzliche Hinweisschilder installiert werden.

Ausschussvorsitzende Koch weist auf die in der Samtgemeinde Grasleben vorhandenen Sportanlagen wie Lappwaldhalle einschließlich Sportplatz und das Freizeitbad hin. Sie findet es schade, dass hier die Nutzungsmöglichkeiten von der Grundschule nicht besser ausgeschöpft werden.
Frau Kromp erklärt, dass der Schwimmerlass aus dem Jahr 2014 für sie einen "Knebelerlass" darstellt. Alle Kollegen, die mit den Schulkindern schwimmen gehen würden, müssen mindestens einen Rettungsschwimmschein in Bronze vorweisen. Es reicht nicht, dass die Schwimmmeister anwesend sind, da die Aufsichtspflicht laut Erlass allein bei der Schule liegt. Auch das Bad müsste für eine Nutzung durch die Grundschule für andere Bürger/innen komplett gesperrt werden. Frau Kromp teilt ausdrücklich mit, dass sie nicht bereit ist, die Verantwortung für einen Schwimmbadbesuch zu übernehmen.
SGB Janze bietet seine Unterstützung an, wenn er zur Problemlösung beitragen kann.

Zur Nutzung der Lappwaldhalle bzw. des Sportplatzes teilt Frau Kromp mit, dass nächstes Jahr sowohl ein Fußballturnier als auch die Bundesjugendspiele stattfinden sollen.

 
TOP 11 Schließung der Sitzung

Protokoll:

Ausschussvorsitzende Koch schließt um 18:11 Uhr die Sitzung.

 

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