Sitzungstermine in der Samtgemeinde Grasleben

SG Grasleben - Schulausschuss

Mittwoch, 08. Oktober 2025 , 17:00 Uhr


TOP 1 Eröffnung der Sitzung

Protokoll:

Ausschussvorsitzende Kula eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden zur 5. Schulausschusssitzung. 

 
TOP 2 Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit

Protokoll:

Ausschussvorsitzende Kula stellt die ordnungsgemäße und fristgerechte Ladung zur Sitzung fest. Die Ratsmitglieder Klein, Grudke und der Elternratsvorsitzende Bertram sind abwesend. Ratsmitglied Günther vertritt Ratsmitglied Zibirre.

Die Beschlussfähigkeit wird festgestellt. 

 
TOP 3 Feststellung der Tagesordnung und der dazu vorliegenden Anträge

Beschluss:

Die Tagesordnung wird mit 12 Punkten festgestellt.

Abstimmungsergebnis: Einstimmig



Protokoll:

Auf Nachfrage von Ausschussvorsitzender Kula werden keine Änderungswünsche geäußert. 

 
TOP 4 Genehmigung des 4. Protokolls vom 24.10.2024

Beschluss:

Das Protokoll der Sitzung des Schulausschusses vom 24.10.2024 wird beschlossen.

Abstimmungsergebnis: Einstimmig



Protokoll:

Auf Nachfrage der Ausschussvorsitzenden Kula werden keine Änderungswünsche geäußert. 


TOP 5 Bericht der Schulleitung

Protokoll:

Der Bericht der Schulleitung, Frau Kromp, liegt dem Protokoll als Anlage bei. Als besondere Highlights des Schuljahres werden das Zirkusprojekt mit dem Zirkus Smiley und das Bewegungsfestival mit dem VfL Wolfsburg genannt. Außerdem betont Frau Kromp die erfolgreiche Teilnahme an der Laufchallenge der Firma Laminat Depot, bei der die Grundschule den 2. Platz belegte und somit 50 m² Laminat gewonnen hat.

Nachdem Frau Kromp berichtet hat, wie viele Kinder die Grundschule in Richtung der verschiedenen weiterführenden Schulen verlassen haben, betont sie, dass sie die Wiedereinrichtung einer Hauptschule in Helmstedt ausdrücklich begrüßt.

Des Weiteren teilt Frau Kromp mit, dass eine Lehrerin mit 28 Stunden an die Grundschule in Groß Twülpstedt abgeordnet wurde. Sie bleibt dort zunächst für ein Jahr, kann aber auch nach ihrer Rückkehr jederzeit wieder abgeordnet werden.

Auf Nachfrage der Ausschussvorsitzenden Kula erklärt Frau Kromp, dass eine Teilnahme am DaZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache) Pflicht ist. Sie hebt besonders die Kinder einer afrikanischen Familie hervor, die schon sehr gute Fortschritte im deutschen Spracherwerb gemacht haben.

Ratsmitglied Werner möchte wissen, wie der Unterricht mit der neuen Förderlehrerin läuft. Frau Kromp berichtet, dass sich Frau Wolter sehr wohl an der Grundschule Grasleben fühle und alle sehr zufrieden seien. Frau Wolter ist, im Gegensatz zu dem sonstigen Vorgehen, direkt in Grasleben angestellt. Im Allgemeinen sind Förderlehrkräfte eher an den Förderschulen angesiedelt und werden an Regelschulen nur abgeordnet. Die direkte Anstellung gibt mehr Freiheit in der Ausgestaltung der Stelle.

Leider muss Frau Kromp mitteilen, dass das Kochen mit den Landfrauen nicht mehr stattfinden kann. Zurzeit wird nach einer Alternative, eventuell mit Eltern, gesucht. Ratsherrn Werner wird versichert, dass das Keksebacken der Kinder auf jeden Fall stattfinden wird.

In diesem Zusammenhang berichtet Frau Krippendorf über die Anschaffung von vier neuen Herden für die Lernküche. Aufgrund eines Missverständnisses wurden durch den Schulförderverein Herde ohne Umluftfunktion angeschafft. Da die Herde nicht wieder an den Lieferanten zurückgegeben werden konnten, wurden aufgrund der besseren Nutzung von der Samtgemeinde zwei der Herde gegen neue Umluftgeräte ausgetauscht. Über die Nutzung der dadurch noch vorhandenen beiden einfachen Herde muss noch entschieden werden.

Abschließend berichtet Frau Kromp, dass aktuell zwei AG´s in der Grundschule angeboten werden. Herr Reiche bietet eine Ballspiel-AG an. Mit Frau Thieme-Hohe kann im aktuellen Halbjahr getöpfert werden und im zweiten Halbjahr möchte sie mit den Kindern kochen.

 
TOP 6 Einwohnerfragestunde

Protokoll:

Es sind keine weiteren Einwohner anwesend. 

 
TOP 7 Haushaltsplanung 2026; Schulbudget und Investitionen 2026 sowie Investitionsplanung 2027 bis 2029 der Grundschule Grasleben

Beschluss:

Der Schulausschuss der Samtgemeinde Grasleben empfiehlt dem Samtgemeinderat

a)    das Schulbudget 2026 im Ergebnishaushalt in Höhe von 58.800 Euro und

b)    die geplanten Auszahlungen für Investitionen im Jahr 2026 in Höhe von 35.000 Euro

im Rahmen der Beschlussfassung über die Haushaltssatzung 2026 zu beschließen. Die Investitionsplanung für die Jahre 2027 bis 2029 sowie die Unterhaltungsmaßnahmen der baulichen Anlagen werden zustimmend zur Kenntnis genommen.

Abstimmungsergebnis: Einstimmig 



Protokoll:

Frau Krippendorf erläutert ausführlich die Vorlage zur Vorbereitung über die Beschlussfassung des Schulbudgets 2026. Veränderungen in den Sachkonten des Ergebnishaushalts ergeben sich aus der Berücksichtigung der Rechnungsergebnisse des Vorjahres und aufgrund der allgemein zu erwartenden Preissteigerungen sowie neuer bzw. geänderter Anforderungen. Im Einzelnen erwähnt sie, dass in zwei Sachkonten Ansatzeinsparungen erzielt wurde. Im Sachkonto 4271700 „Datenverarbeitung“ beträgt die Einsparung 5.400 Euro, im Sachkonto 42611100 „Dienst- und Schutzkleidung“ 200 Euro. Zudem informiert sie über Ansatzerhöhungen. Im Sachkonto 423100 „Mieten und Pachten“ wurde eine Erhöhung um 400 Euro notwendig, im Sachkonto „Sachmittel in Schulen“ um 800 Euro. Des Weiteren berichtet Frau Krippendorf über Anschaffungen 2025 aus einem gebildeten Haushaltsrest 2024. So konnten höhenverstellbare Schülertische und -stühle, Standherde, weitere Rollerständer und iPads angeschafft werden. Das Budget 2025 wurde zudem nicht vollständig ausgeschöpft. Bei der „Unterhaltung der Grundstücke und baulichen Anlagen“ (Sachkonto 4211000) wurden die zur Verfügung stehenden Mittel für die Renovierung in Hinblick auf den Ganztagsbetrieb noch nicht vollständig ausgeschöpft. Lediglich kleinere Renovierungsarbeiten wurden damit finanziert. Ausführlich berichtet Frau Krippendorf über die Notwendigkeit des Austausches von diversen Eingangstüren und die Einstellung der HH-Mittel in Höhe von 98.000 Euro. Weitere 50.000 Euro wurden für die Installation der Beleuchtungen aus der Spendenaktion „ROSSMANN spendet Licht“ eingestellt.

Im Finanzhaushalt sind für die Außenbeschattung Investitionen in Höhe von 10.000 Euro, für die Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 15.000 Euro sowie für die digitale Ausstattung in Höhe von 10.000 Euro geplant. Frau Krippendorf weist darauf hin, dass in Abstimmung mit der Grundschule derzeit die Ausstattung als ausreichend eingeschätzt wird. Alle Ansätze des Schulbudgets sind zwischen Verwaltung und Grundschule inhaltlich abgestimmt.


TOP 8 Bericht über den Hort

Protokoll:

Frau Matuczewski berichtet, dass der Hort zurzeit mit 59 Kindern fast voll belegt ist. Da der Hort zum Ende des letzten Schuljahres nur noch mit 35 Kindern belegt war, müssen sich jetzt sowohl die Kinder als auch das Personal zunächst an die neue Situation gewöhnen.

In den Herbstferien wird mit ca. 20 Hortkindern gerechnet. Es werden wieder Ausflüge stattfinden, z. B. in die Bibliothek nach Weferlingen.

Auf Nachfrage zum Personal berichtet Frau Matuczewski, dass in jeder Gruppe zwei Mitarbeitende tätig sein müssen. Davon muss eine Person staatlich geprüfte/r Erzieher/in sein, während die andere Person ein/e Sozialassistent/in sein kann.

Abschließend teilt Frau Matuczewski mit, dass für das kommende Schuljahr bereits etliche Anmeldungen vorliegen. Aus heutiger Sicht werden im Sommer 2026 nur acht Kinder den Hort verlassen. Allein in der Kita Abenteuerland sind 17 Schulanfänger. Daher werden die dann zur Verfügung stehenden Plätze nicht ausreichen.

 
TOP 9 Bericht Sachstand Einführung Ganztagesschule

Protokoll:

Frau Krippendorf berichtet über die Zusammenarbeit mit der PD und informiert z. B. über einen Workshop, der am 03.09.2025 in den Räumen der Grundschule veranstaltet wurde. Anwesende waren Mitarbeiter der PD, des Architekturbüros Sunder-Plassmann, des Hortes, der Grundschule, der Verwaltung sowie Elternvertreter. Sie erläutert, dass im Workshop unterschiedliche Lernsettings, die Organisation des Ganztags, die Schule als ganztägiger Arbeitsort und die Erschließung der Nebenflächen erarbeitet wurden. Die daraus entstandenen Ergebnisse dienten dem Atelier Sunder-Plassmann als Grundlage für die Vor- und Entwurfsplanung. Die Entwurfsplanung ist Bestandteil des zu stellenden Fördermittelantrages, welcher dem Regionalen Landesamt für Schule und Bildung (RLSB) bis zum 31.10.2025 vorgelegt wird. Hierbei wird der Fokus auf der Umsetzung der Mensa im Bestand bestehen. Im Anschluss an die Erläuterungen stellt Frau Krippendorf die Entwurfsplanung vor und teilt mit, dass das Atelier Sunder-Plassmann derzeit eine Kostenschätzung vornimmt. Des Weiteren wird in Kürze eine Bestandsaufnahme über den Sanierungsbedarf erfolgen.

Frau Krippendorf berichtet des Weiteren, dass Gespräche mit Caterern geführt werden und im November eine Besichtigung einer Mensa in Weferlingen geplant ist. Zu möglichen Kooperationspartnern teilt sie mit, dass drei Angebote vorliegen und diese noch auszuwerten sind.

Ratsherr Werner teilt mit, dass ihm die Präsentation bereits aus der Sitzung des Samtgemeindeausschusses bekannt ist. Daher konnte er sich bereits Gedanken machen und unterbreitet seinen Ergänzungsvorschlag. Er schlägt vor, die Aula zum inneren Schulhof mit Türen zu öffnen und eine Überdachung zum noch einzurichtenden Außeneingang der zukünftigen Mensa zu installieren, um die gesamte Fläche auch bei nicht ganz idealem Wetter zum Essen oder für andere Aktivitäten mitnutzen zu können. Er geht davon aus, dass die Außenfläche aktuell nicht wirklich genutzt wird. Dem entgegnet Frau Kromp, indem sie bekräftigt, dass die Fläche immer sehr aktiv von den Kindern zum Spielen, z. B. als „Pferdewiese“ genutzt wird. Frau Krippendorf ergänzt, dass die Mitnutzung des Außengeländes für die Mensa bereits eingeplant ist. Ein Ein-/Ausgangsbereich zur Aula hin wurde hingegen noch nicht bedacht.

Ratsmitglied Stabrey wünscht sich eine zusätzliche Nutzung der Mensa vor und nach dem Mittagessen.

Ratsmitglied Werner möchte wissen, wer für die Personalgestellung zuständig ist. Hierzu wird ihm mitgeteilt, dass die Kooperationspartner in der Verantwortung sind.

Ausschussvorsitzende Kula fragt nach den Beschulungsmöglichkeiten für körperlich eingeschränkte Kinder, z. B. mit Rollstuhlnutzung. Frau Kromp erklärt, dass die Grundschule verpflichtet ist, auch Kinder mit körperlichen Einschränkungen aufzunehmen. Die Beschulung in Grasleben stellt sich allerdings als schwierig dar, da das Gebäude mehrere Ebenen in allen Bereichen hat, die aktuell kaum erreichbar sind. Sollte der Fall eintreten, muss nach individuellen Lösungen gesucht werden. Im Rahmen des Ganztagsausbaus sollen ein behindertengerechter Sanitärraum und eine Rampe zur Aula installiert werden.

Abschließend betont Frau Kromp, dass sie die Ganztagsschule mit Qualitätsanspruch sieht und nicht als Aufbewahrung der Kinder.

 
TOP 10 Bericht der Verwaltung über wichtige Angelegenheiten

Protokoll:

Frau Krippendorf berichtet, dass in diesem Jahr die Umstellung des Schließsystem in der Turnhalle auf Airkey erfolgte und eine Beschriftung der Fenster und Türen aller Schulräume umgesetzt wurde, um im Notfall auch von außen die Lage besser einschätzen zu können. Über den Verein „Grasleben für alle e.V.“ wurde eine neue Seilbahn beschafft, die u.a. vom Betriebshof aufgestellt wurde. 

Frau Kromp teilt mit, dass am kommenden Samstag eine vom Ortsverein der CDU gespendete Birke auf dem Schulhof gepflanzt wird. 

 
TOP 11 Anträge und Anfragen

Protokoll:

Schriftliche Anträge liegen nicht vor.

Ratsmitglied Günther meldet sich, um lobende Worte auszusprechen. Sowohl das gesamte Personal, das mit und in der Grundschule beschäftigt ist, als auch die Ausstattung z. B. im IT-Bereich sind seiner Ansicht nach keinesfalls selbstverständlich.

 
TOP 12 Schließung der Sitzung

Protokoll:

Ausschussvorsitzende Kula bedankt sich bei den Teilnehmenden und schließt die Sitzung um 18:13 Uhr. 

 

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